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Hainer über Haaland: „Wir können immer Spieler holen, wenn wir von ihnen überzeugt sind“

Erling Haaland
Foto: Lars Baron/Getty Images

Der FC Bayern wurde und wird immer wieder mit einer Verpflichtung von BVB-Stürmer Erling Haaland in Verbindung gebracht. Zuletzt machten Meldungen die Runde, wonach die Münchner aus finanziellen Gründe Abstand von einem Haaland-Transfer nehmen würden. Bayern-Präsident Herbert Hainer dementierte diese Gerüchte nun.



Es ist ein offenes Geheimnis, dass Erling Haaland Borussia Dortmund im Sommer 2022 dank einer Ausstiegsklausel in Höhe von rd. 100 Mio. Euro vorzeitig verlassen kann. Es gibt nicht viele Klubs, die in der aktuellen Zeit, aber auch in Zukunft, solche Ablöse stemmen können. Laut der „Sport BILD“ ist der 20-jährige Norweger genau deswegen kein Thema beim FC Bayern, auch wenn Haaland sportlich ein idealer Nachfolger für Robert Lewandowski wäre.

Im Gespräch mit „SPORT1“ äußerte sich FCB-Präsident Herbert Hainer über die finanzielle Schlagkraft der Münchner und deutete dabei an, dass sich die Bayern sehr wohl Haaland leisten können.

„Wir sind ein wirtschaftlich sehr starker und gesunder Verein“

Mino Raiola, der Berater von Haaland, hatte zuletzt betont, dass es nur zehn Klubs auf der Welt gibt, die sich den Stürmer überhaupt leisten können. Laut Hainer gehört der FC Bayern dazu: „Wir sind ein wirtschaftlich sehr starker und gesunder Verein. Obwohl auch wir massiv unter der Pandemie leiden, können wir immer Spieler holen, wenn wir von ihnen überzeugt sind.“ Als Beispiel dafür nannte er die Verpflichtung von Dayot Upamecano: “ Erst vor zwei Wochen hat Hasan Salihamidzic bekannt gegeben, dass wir mit Dayot Upamecano einen der besten Innenverteidiger zu uns holen.“

Ob die Bayern jedoch einen Vorstoß bei Haaland wagen bzw. solche Summen tatsächlich in die Hand nehmen werden ließ Hainer offen: „Das kann ich heute nicht sagen. Wir befinden uns in einer Pandemie, die ganze Welt steckt in einer Ausnahmesituation – gesellschaftlich, wirtschaftlich und auch im Fußball. Täglich verändern sich die Dinge. Ich bin daher weit davon entfernt, Prognosen zu stellen.“

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