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Bayern vs. Leipzig: Das Restprogramm im Vergleich

FC Bayern vs. RB Leipzig
Foto: imago images

Die 58. Bundesliga-Saison befindet sich auf ihrer Zielgeraden. Sechs Spieltage sind noch zu absolvieren und der FC Bayern geht mit einem ordentlichen 5-Punkte-Polster vor Leipzig in den Endspurt. Nach dem Mini-Patzer des Tabellenführers gegen Union rechnen sich die Sachsen wieder Chancen aus. Wir sehen uns das Restprogramm der beiden letzten verbliebenen (realistischen) Titelkandidaten genauer an.



Nach dem CL-Aus gegen Paris Saint-Germain hat Hansi Flick bereits angekündigt, dass der Fokus nun voll und ganz auf der Bundesliga und dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft liegt. Die Münchner haben noch einen komfortablen Vorsprung von fünf Punkten. Dieser könnte bereits heute Abend auf zwei Zähler schrumpfen.

Restprogramm: FC Bayern

17.04 Wolfsburg (A), akt. Platz: 3
20.04 Leverkusen (H), 6
24.04 Mainz 05 (A), 14
08.05 Gladbach (H), 8
15.05 Freiburg (A), 10
22.05 Augsburg (H), 11

Das wohl schwerste Spiel steht dem FC Bayern gleich morgen ins Haus. Um 15:30 Uhr kommt es in Wolfsburg zum (eigentlichen) Topspiel zwischen Platz 3 und 1. Der VfL hat nach Frankfurt und dem FCB die meisten Punkte in der Rückrunde geholt und dabei die wenigsten Gegentore kassiert, wartet aber auch seit über 6 Jahren auf einen Sieg gegen den Rekordmeister.

Schwere Prognose gegen Leverkusen, Mainz und Gladbach

Die folgenden drei Spiele der Bayern sind relativ schwer einzuordnen. Auf dem Papier sind Leverkusen und Gladbach zwei starke Gegner, laufen aber in der Rückrunde weit ihrer Topform hinterher. Beide Teams holten in diesem Jahr erst 12 Punkte. Gegen Leverkusen kassierte Flick seine bisher einzige BL-Heimniederlage und nur gegen Gladbach verlor er schon zwei BL-Spiele. Dazwischen trifft der FCB auf die Mainzer, die zwar immer noch massiv im Abstiegskampf stecken, in der Rückrunde aber einen EL-Platz belegen. Es ist also Vorsicht geboten.

Pflichtaufgaben am 33. und 34. Spieltag

Die beiden letzten Partien in Freiburg und gegen Augsburg sollten absolute Pflichtaufgaben sein, vor allem weil es für beide Teams höchstwahrscheinlich um Nichts mehr gehen wird.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der FC Bayern sich nur selbst schlagen bei fünf Punkten Vorsprung und dem deutlich bessere Torverhältnis.

Restprogramm: RB Leipzig

16.04 Hoffenheim (H), 12
20.04 Köln (A), 17
25.04 Stuttgart (H), 9
30.04 Bremen (A), DFB-Pokal-Halbfinale
08.05 Dortmund (A), 5
15.05 Wolfsburg (H), 3
22.05 Union (A), 7

Gegen die formschwachen Hoffenheimer ist RB seit fünf BL-Spielen ungeschlagen. In der Saison 2017/18 verlor Leipzig jedoch beide Spiele gegen die Kraichgauer mit 0:4 und 2:5. Bis heute sind das die beiden höchsten BL-Niederlagen für die Sachsen. Dennoch ist in diesem Spiel ein Sieg eingeplant.

Pflichtaufgaben gegen Hoffenheim und Köln

Genau so wie in den beiden folgenden gegen Köln und Stuttgart. Ob der Kölner Trainerwechsel (Friedhelm Funkel) im Abstiegskampf noch was nützt, wird sich zeigen. Gegen RB jedenfalls sollten sich der FC nicht allzu viel versprechen. Nur ein Sieg gelang den Rheinländern in sieben BL-Partien.

Schwere Brocken mit Dortmund und Wolfsburg

Auch gegen Stuttgart sollte RB einen Sieg fest einplanen, um weiter ein Wörtchen mitreden zu können in Sachen Meisterschaft, erst Recht im Hinblick auf die beiden folgenden Spiele gegen Dortmund und Wolfsburg. Sowohl der BVB als auch der VfL werden wohl bis zum Schluss um einen Europapokal-Platz kämpfen und somit zu einer schweren Aufgabe.

Absurder DFB-Pokal-Termin und Abschluss bei Union

Leipzig spielt zwischendrin auch noch das Pokal-Halbfinale gegen Bremen, was terminlich gar nicht so ins Gewicht fällt, weil an diesem Wochenende sowieso keine Bundesliga gespielt wird. Sollte jedoch der wahrscheinliche Fall eines Finaleinzugs stattfinden, kommt der absurde Terminplan der DFL und des DFB zutage: Das Finale wurde nämlich auf Donnerstag, den 13.05 gelegt und findet damit nur zwei Tage vor dem 33. Spieltag statt.

Ob Leipzig dann am letzten Spieltag bei Union Berlin rechnerisch noch Meister werden kann, hängt dennoch stark von der Performance des FC Bayern in den nächsten Spielen ab. Macht der Rekordmeister seine Hausaufgaben, kann RB sich strecken, wie es will.