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Bayern möchte Kooperation mit St. Pölten vorantreiben: Stanisic vor Leihe nach Österreich

Josip Stanisic
Foto: imago images

Der SKN St. Pölten ist ein eher unscheinbarer Verein in Österreich und wohl den wenigsten ein wirklicher Begriff. Dies soll sich jedoch ändern, zumal sich der Tabellenletzte der österreichischen Liga eine Internationalisierung verschrieben hat, der auch der FC Bayern angehört. 



Zuletzt wurde Bayerns U16-Coach Halil Altintop häufiger auf der Tribüne des Erstligisten gesehen. Dabei ging es jedoch nicht nur darum, den derzeit verliehenen Taylor Booth zu beobachten. Laut Angaben von St. Pölten-Manager Andreas Blumauer „will er die Strukturen im Verein besser kennenlernen, um eine tiefergehende Kooperation mit Bayern vorzubereiten“. Der FC Bayern befindet sich bereits jetzt in einer besonderen Beziehung mit St. Pölten, von der beide Seiten profitieren möchten. Während der 19-jährige Taylor Booth zum Klassenerhalt des Klubs beitragen soll, verpflichteten die Münchner zuletzt den 18-jährigen Emilian Metu für die zweite Mannschaft. Spielerwechsel zwischen den beiden Klubs werden sich in Zukunft vermutlich häufen. Dafür spricht auch, dass Bayerns Campus-Leiter Jochen Sauer zuletzt häufiger in der St. Pölten gesichtet wurde.

Nächster Deal zwischen St. Pölten und den Bayern: Stanisic soll verliehen werden

Laut Informationen der österreichischen Tageszeitung „Der Kurier“ könnte schon bald ein weiterer Münchner den Weg in die Alpenrepublik einschlagen. Das Blatt berichtet von einer möglichen Leihe von Bayerns Außenverteidiger Josip Stanisic zum SKN. Der 22-Jährige, der zuletzt gegen Union Berlin sein Bundesliga-Debüt feiern durfte, steht bei den Bayern vor einer Vertragsverlängerung. Um dem Abwehrtalent höherklassige Spielpraxis zu ermöglichen, soll er jedoch vorübergehend für St. Pölten auflaufen. Zu dem Deal würde es jedoch nur kommen, wenn der derzeitige Erstligist die Klasse hält. Derzeit steht der Klub als Tabellenletzter gehörig unter Druck. Bei einem Abstieg würde die Angelegenheit scheitern, zumal die österreichische zweite Liga nicht das Niveau darstellt, an das der variabel einsetzbare Verteidiger herangeführt werden soll.