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Kahn über die Fan-Rückkehr in der Bundesliga: „Es gibt eine Ungleichbehandlung“

Oliver Kahn
Foto: imago images

Seit gestern steht offiziell fest, dass es in der neuen Bundesliga-Saison zu einer Fan-Rückkehr kommen wird. Die Politik hat gestern ihr grünes Licht erteilt. Demnach dürfen die Stadien zu maximal 50 Prozent ausgelastet werden. Beim FC Bayern gilt indes eine Obergrenze von höchstens 35 Prozent. Klubchef Oliver Kahn sind darin eine Ungleichbehandlung.



Bis zu 25.000 Zuschauer dürfen ab August, unter bestimmten Voraussetzungen, wieder in die Bundesliga-Stadien zurückkehren. Während sich die Fans freuen, hält sich die Jubelstimmung bei den Verantwortlichen in Grenzen. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat bereits betont, dass die aktuelle Regelung mit Blick auf die unterschiedlichen Kapazitäten der Arenen auf Dauer nicht akzeptabel ist. Auch beim FC Bayern hat man durchaus ein Problem mit den Rahmenbedingungen der Fan-Rückkehr.

„Wir sind gerade dabei uns zu informieren, warum diese Ungleichbehandlung stattfindet“

Mit Oliver Kahn äußerte sich am Mittwoch erstmals ein Verantwortlicher der Münchner über die Fan-Rückkehr. Laut dem 52-jährigen haben die Bayern noch keine genauen Erklärung erhalten, warum man maximal 35 Prozent der Allianz Arena auslasten darf und andere Klubs 50 Prozent: „Es ist eine sehr gute Nachricht, dass wieder Zuschauer zurückkehren werden. Stand jetzt dürfen wir in der Allianz Arena 20.000 Zuschauer empfangen, in den anderen Bundesländern sind es 25.000. Wir wurden über diesen Fakt aber noch nicht offiziell informiert. Wir sind gerade dabei uns zu informieren, warum diese Ungleichbehandlung stattfindet. Prämisse im Klub hat immer die Gesundheit der Mitarbeiter, Spieler und Zuschauer. Wir werden ein erstklassiges Hygienekonzept haben.“

Medienberichten zufolge liegen der Grund hierfür an den steigenden Corona-Fallzahlen der Delta-Variante in den Nachbarländern von Bayern und einer erwartbaren Reiserückkehrer-Problematik im Sommer.