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Deal droht zu platzen – Adli lehnt Bayern-Angebot ab?

Amine Adli
Foto: imago images

Der FC Bayern bemüht sich seit einigen Wochen um Amine Adli vom FC Toulouse. Der Deal schien bereits auf der Zielgeraden zu sein. Nun aber die Kehrtwende: Adli hat das Angebot des FC Bayern allen Anschein nach abgelehnt.



Der diesjährige Transfer-Sommer wird für den FC Bayern immer mehr zum Alptraum. Nach den frühen Verpflichtungen von Dayot Upamecano und Trainer Omar Richards versucht das Team um Hasan Salihamidzic verzweifelt Verstärkungen für den dünnen Kader aufzutreiben. Bis dato vergeblich. Umso optimistischer stimmte die Meldung der vergangenen Tage, Amine Adli vom FC Toulouse würde bald als Neuzugang vorgestellt werden. Alles schien in trockenen Tüchern zu sein. Doch nun die Hiobsbotschaft. Ein Bericht von „Goal“ offenbart den aktuellen Stand in der Causa Adli. Der junge Franzose soll das Angebot des FC Bayern abgelehnt haben.

Adli mit widersprüchlichem Verhalten

Anfang der Woche hatte noch alles nach einem Wechsel des Franzosen an die Säbener Straße ausgesehen. 10-15 Millionen Euro Ablöse waren im Gespräch, der beste Spieler der vergangenen Ligue 2 Saison wurde im Zwiegespräch mit Julian Nagelsmann über dessen Plan mit ihm in Kenntnis gesetzt und zeigte sich zufrieden. Doch nun die unerwartete 360-Grad-Wende. Und es kommt noch dicker. Laut „Goal“ soll der Youngster die Leitungen nach München gänzlich gekappt haben. Der Wechsel zum FC Bayern ist plötzlich in weite Ferne gerückt.

Toulouse-Präsident Comolli: „Adli weigert sich mit Verein zu sprechen“

Der Präsident des FC Toulouse Damien Comolli äußerte sich wie folgt zu Amine Adli:“ „Wir haben zwei Angebote erhalten. Eins von einem der fünf besten Klubs in Europa über zehn Millionen Euro und eines von einem der 15 besten Klubs in Europa über zwölf Millionen Euro“, gab Comolli gegenüber der Zeitung  „La Depeche“ preis. „Es fällt mir schwer zu verstehen, warum der Spieler sich weigert, mit einem Verein zu sprechen, der zu den fünf besten in Europa gehört.“

Mit Top-5-Verein soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge der FC Bayern gemeint sein. Um welchen Verein es sich beim Mitbewerber um Adli handelt ist unbekannt. Das sprichwörtliche Blatt scheint sich zu Ungunsten der Deutschen gewendet zu haben. Der Leidtragende heißt erneut FC Bayern.