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Schnappt sich Bayern den nächsten RB-Star? Szoboszlai ist im Sommer für 60 Mio. Euro zu haben

Dominik Szoboszlai
Foto: Getty Images

Der FC Bayern hat sich mit Dayot Upamecano und Marcel Sabitzer vergangenen Sommer gleich zweimal beim direkten Konkurrenten RB Leipzig bedient. Während beim Österreicher die kurze Vertragslaufzeit zu einer relativ geringen Ablöse geführt hat, machte den Upamecano-Transfer eine Ausstiegsklausel möglich. Über die gleiche Art und Weise könnten die Münchner demnächst auch bei Dominik Szoboszlai anklopfen.



Es gibt nur etwas mehr als eine Handvoll Spieler, bei denen man wirklich vermuten könnte, dass sie auch dem FC Bayern weiterhelfen könnten. Zu diesen zählt auch Leipzig-Youngster Dominik Szoboszlai. Der 21-jährige Mittelfeldspieler trumpfte bereits in ganz jungen Jahren beim RB Salzburg auf und zog auch die Blicke der Bayern auf sich. Im letzten Winter sicherten sich jedoch die Leipziger die Dienste des jungen Ungar.

Nachdem das Top-Talent wegen Verletzungen zunächst komplett außen vor blieb, trumpft er in der laufenden Saison wieder groß auf. Der variabel einsetzbare Mittelfeldspieler konnte in 15 Spielen neun Scorer-Punkte sammeln. Zudem überzeugt der Spieler mit seiner Technik, seiner Physis und seinem Spielverständnis. Szoboszlai ist ein nahezu kompletter Spieler und kann demnach auch fast auf jeder Position auflaufen. Es ist keine Neuigkeit, dass Julian Nagelsmann genau solche Spieler liebt.

Ausstiegsklausel macht Szoboszlai-Transfer im Sommer 2022 möglich

Trotz eines laufenden Vertrags bis 2026 wäre eine Verpflichtung des Mittelfeld-Talentes kommenden Sommer durchaus möglich. Nach „Sport BILD“-Informationen besitzt der Youngster eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag in Höhe von 60 bis 70 Mio. Euro. Mit Blick auf den aktuellen Marktwert des ungarischen Nationalspieler in Höhe von 25 Mio. Euro ist dies sicherlich viel Geld. Unbezahlbar wäre diese Summe für den deutschen Rekordmeister jedoch nicht, vor allem wenn man bedenkt, dass sich der FCB durch die Rückkehr der Zuschauer nach und nach von den Corona-Einbußen erholt.