Bundesliga

3 mögliche Szenarien: Diese Folgen könnte Freiburgs Einspruch für die Bayern haben

FC Bayern vs. SC Freiburg
Foto: IMAGO

Es war der Paukenschlag am Montag: Der SC Freiburg legt nach der Wechselpanne der Bayern tatsächlich Einspruch gegen die Spielwertung ein. Die Münchner reagierten gelassen auf den Protest. Wir zeigen euch nachfolgen welche Folgen dem FCB drohen.



Wie stehen die Chancen, dass der FC Bayern keinen Punktabzug bekommt und voll und ganz auf Meisterschaftskurs bleiben wird? Nach dem Freiburger Einspruch sind verschiedene Szenarien möglich, Ende dieser Woche, spätestens Anfang nächster Woche soll diesbezüglich entschieden werden. Blicken wir also auf die drei verschiedenen Möglichkeiten nach der überraschenden Meldung.

1. Bayerns Sieg wird nicht aberkannt

So berichtet die „BILD“-Zeitung, dass nach wie vor die Möglichkeit besteht, dass die Münchner die drei Punkte behalten und sich an der aktuellen Situation nicht viel ändern wird. Die entscheidende Frage wird sein, wer an der kuriosen Zwölf-Mann-Situation schuld ist: Die Bayern oder der Schiedsrichter? Wenn diese Frage eindeutig beantwortet wird, gibt es Klarheit. Wäre der Schiedsrichter schuld, würde es demnach laut Gericht wohl beim 4:1 bleiben.

2. Das Spiel gegen Freiburg wird wiederholt

Dem Bericht zufolge ist die zweite Möglichkeit, dass die Partie zwischen dem SC Freiburg und dem FC Bayern München wiederholt wird. Auch diese Option besteht, wenngleich diese als unwahrscheinlich gilt. Auch hier könnte die Frage wichtig sein, wer letzten Endes schuld an dem Wechselfehler der Bayern war.

3. Freiburg gewinnt mit 2:0

Die dritte Möglichkeit ist für die Bayern-Fans die unangenehmste. Diese beinhaltet, dass das Spiel 2:0 für den SC Freiburg gewertet wird. Dafür müsste das Gericht den Bayern die Schuld zuschreiben, Sabitzer müsste als nicht spielberechtigter 12. Spieler auf dem Platz eingestuft werden, weil Coman noch nicht gegangen ist und der FCB würde dann die Partie verlieren.

Chancen für Freiburg bei unter 50 Prozent

Laut der „BILD“ liegen Freiburgs Erfolgschancen unter 50 Prozent. DFB-Schiedsrichterchef Lutz Fröhlich hat bereits deutlich gemacht, dass Christian Dingert und sein Schiedsrichter-Team die Wechselpanne mit verschuldet haben. Dieser Umstand wird vom Sportgericht berücksichtigt werden. Tatsächlich gab es einen ähnlichen Fall bereits im Oktober 2021 bei einem Spiel in der Oberliga Baden-Württemberg zwischen Nöttingen und Bissingen. Bissingen hatte für 16 Sekunden zwölf Mann auf dem Platz. Nöttingen legte Berufung ein und verlor. Grund war, dass der 12. Spieler nicht aktiv ins Spiel eingegriffen hat. Eine ähnliche Argumentation wie im aktuellen Fall der Bayern.

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Regel drei, Punkt 3:
Ein Auswechselspieler betritt das Spielfeld ausschließlich:
während einer Spielunterbrechung,
an der Mittellinie,
nachdem der ausgewechselte Spieler das Spielfeld verlassen hat und
nach einem Zeichen des Schiedsrichters.

Der Schiedsrichter ist damit verantwortlich.

Viel interessanter dann jedoch noch Regel 3, Punkt 7 und dann Punkt 9:
Wenn ein Teamoffizieller, ein Auswechselspieler, ein ausgewechselter oder des
Feldes verwiesener Spieler oder eine Drittperson das Spielfeld betritt, muss
der Schiedsrichter:
das Spiel nur unterbrechen, wenn eine solche Person ins Spiel eingreift,
die Person vom Spielfeld weisen, nachdem das Spiel unterbrochen wurde,
und
entsprechende Disziplinarmaßnahmen ergreifen.
Bei einer Spielunterbrechung aufgrund eines Eingriffs durch:
einen Teamoffiziellen, einen Auswechselspieler oder einen ausgewechselten
oder des Feldes verwiesenen Spieler wird das Spiel mit einem direkten
Freistoß oder Strafstoß fortgesetzt,
eine Drittperson wird das Spiel mit einem Schiedsrichterball fortgesetzt.
Wenn der Ball ins Tor geht und kein Spieler des verteidigenden Teams
aufgrund des Eingriffs am Spielen des Balls gehindert wurde, zählt der Treffer
(selbst wenn es zu einem Kontakt mit dem Ball gekommen ist), es sei denn, der
Eingriff erfolgte durch das angreifende Team.

Wenn der Schiedsrichter nach einem Tor, aber vor der Spielfortsetzung
feststellt, dass sich zum Zeitpunkt des Tors eine zusätzliche Person auf dem
Spielfeld befand:
gibt der Schiedsrichter den Treffer nicht, wenn die zusätzliche Person:
ein Spieler, ein Auswechselspieler, ein ausgewechselter oder des Feldes
verwiesener Spieler oder ein Teamoffizieller des Teams ist, das das Tor
erzielt hat. Das Spiel wird mit einem direkten Freistoß an der Stelle
fortgesetzt, an der sich die zusätzliche Person befand,
eine Drittperson ist, die ins Spiel eingegriffen hat, es sei denn, der Ball ist
unabhängig vom Eingriff ins Tor gegangen (vgl. Beschreibung unter
„Zusätzliche Personen auf dem Spielfeld“). Das Spiel wird mit einem
Schiedsrichterball fortgesetzt,
gibt der Schiedsrichter den Treffer, wenn die zusätzliche Person:
ein Spieler, ein Auswechselspieler, ein ausgewechselter oder des Feldes
verwiesener Spieler oder ein Teamoffizieller des Teams ist, das das Tor
kassiert hat,
eine Drittperson ist, die nicht ins Spiel eingegriffen hat.
Der Schiedsrichter muss die zusätzliche Person in jedem Fall vom Spielfeld
weisen.
Wenn der Schiedsrichter erst nach der Spielfortsetzung nach einem Tor
feststellt, dass sich zum Zeitpunkt des Tors eine zusätzliche Person auf dem
Spielfeld befand, darf der Treffer nicht aberkannt werden. Wenn sich die
zusätzliche Person noch auf dem Spielfeld befindet, muss der Schiedsrichter:
das Spiel unterbrechen,
die zusätzliche Person vom Spielfeld weisen und
das Spiel je nach Situation mit einem Schiedsrichterball oder einem Freistoß
fortsetzen.
Der Schiedsrichter meldet den Vorfall den zuständigen Instanzen.

Wie zur Zeit häufig in Deutschland: Viel Rauch um nichts!

Last edited 2 Monate zuvor by Andy Rush

Richtig Andy. Die Sportfreunde aus Freiburg haben Protest eingelegt, ich hatte, trotz ander weitiger Ankündigung ihres Trrainers, nichts anderes erwartet.

Was soll das ganze hin und her ? Schuld ist einzig und allein die Frau Krüger. Wenn das am ersten Spieiltag passiert wäre hatte man vielleicht sagen können ok er hatte letzte Saison die 29 . Aber wir haben mittlerweile den 28 Spieltag, da sollte es jeder mitbekommen haben. Man stelle sich nur mal vor Du machst auf Deiner Arbeitsstelle eine Sache die bis vor einem Jahr anders gemacht wurde wie jetzt und Du fällst jetzt wegen Unachtsamkeit ins alte Muster zurück was Deiner Firma viel Geld kosten würde. Was meinst Du was mit Dir passieren würde. Also muss die Frau Krüger schnellstens ihren Platz räumen. Oder dieser Fauxpass würde ihr in der CL passieren.

Junge da hast Du aber einen rausgehauen! Du bist nicht die hellste Kerze auf der Torte. Man stelle sich vor das Du nicht alle Latten am Zaun hast. Kommst Du aus Lüdenscheid?

Ist schon ein hartes Urteil gegenüber Frau Krüger, aber ja klar,..
… ist schon auch ein Stück weit richtig: Ich finde es schon bemerkenswert bedenklich: Bayerns Teammanagerin Kathleen Krüger sieht das Spiel und Coman 86 !!! Minuten und bekommt nicht mit das Coman die Rückennummer 11 hat?!

Zumal er auch ein Tor geschossen hatte und durch den Stadionsprecher dann bestimmt noch gesagt hat ist: „82 Spieleminute Tor für den FC Bayern zum 1:3 durch den Spieler mit der Nummer 11 Coman“.

Hat Sie Tomaten auf den Augen? Hat Sie nicht hingehört? Was hat sie 86 Minuten lang gemacht? Wo hat sie hingesehen? Ach auf der Anzeigetafel werden zu Beginn des Spieles die Spieler mit den Rückennummern gezeigt. Und der Stadionsprecher verliest die Mannschaftsaufstellung. Es gab viele Situation, wo sie hätte mitbekommen können, welche Nummer Coman hat. Wobei ich das sowieso grundsätzlich erwarte, das sie das weis.
Also wenn man es so sieht: … normal gehört Unfähigkeit (Dummheit) auch bestraft!

Der Schiedsrichter ist für die Auswechslung zuständig..Nicht mehr Nicht weniger…Wofür sind die da???,Hat mit der Krüger nullstens zu tun…Halt mal den Ballen flach

Wer so BILLIG an UNVERDIENTE PUNKTE kommen möchte hat KEINEN RESPEKT verdient. Hoffentlich bleibt es in den Köpfen derBayern Fans beim nächsten Heimspiel gegen die ERBÄRMLICHen Freiburger hängen. Was für ein Armutszeugnis dieses Vereins.