Aktuellen Meldungen zufolge beschäftigt sich der FC Bayern nach wie vor mit dem marokkanischen Nationaltorhüter Bono. Der 31-Jährige wird als Ersatz für den verletzten Manuel Neuer gehandelt. Nun wurde bekannt welche Ablöse Sevilla für einen Winter-Transfer fordert.
Der Name Bono kursiert schon seit Wochen an der Säbener Straße. Wirklich heiß wurde es bisher aber nicht. Wie das französische Portal „Foot Mercato“ zuletzt berichtet hat, befinden sich die Münchner aber nach wie vor in Kontakt zu der Spielerseite. Demnach haben die Bayern abgeklopft inwiefern der Torhüter bereit wäre den FC Sevilla im Januar zu verlassen.
Laut „Foot Mercato“ kann sich Marokkos WM-Held einen Wechsel an die Isar sehr gut vorstellen. Das Problem: Bono ist alles andere als ein Schnäppchen.
Sevilla legt Preisschild für Bono fest
Wie die „BILD“ berichtet, fordert Sevilla eine Ablöse von rund 30 Millionen Euro für den Schlussmann. Dies liegt vor allem daran, dass dieser vertraglich noch bis 2025 an die Andalusier gebunden ist. Der aktuelle Marktwert des 31-Jährigen wird nur auf 15 Millionen Euro taxiert. Seine starken Leistungen bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar haben den Preis aber deutlich nach oben gerieben.
Auch wenn Bayern-Boss Oliver Kahn als Fan von Bono gilt, ist es mehr als unwahrscheinlich, dass der Rekordmeister solch eine Summe im Winter für einen Torhüter ausgibt. Zumal man mit Yann Sommer eine deutlich günstigere Alternative auf dem Radar hat. Der Schweizer, dessen Vertrag in knapp sechs Monaten in Gladbach ausläuft, soll bereits ab fünf Millionen Euro zu haben sein.
Unabhängig von der Frage wen die Bayern als Neuer-Ersatz verpflichten, den Verantwortlichen in München läuft die Zeit davon. In fünf Tagen fliegt der FCB ins Winter-Trainingslager nach Katar. Bis dahin möchte man einen neuen Torhüter verpflichten.

