Aus dem Kader geworfen? Wirbel um Bayern-Kandidat Anthony Gordon

Vjekoslav Keskic
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Beim FC Bayern könnte sich im Werben um Anthony Gordon eine neue Tür öffnen. Der 25-jährige Offensivspieler von Newcastle United fehlt überraschend im Spieltagskader der Magpies – offiziell wegen einer Verletzung, doch im Hintergrund brodelt es offenbar gewaltig.


Kurz vor dem Premier-League-Spiel gegen Bournemouth teilte Newcastle mit, dass Gordon im Training eine leichte Hüftverletzung erlitten habe und daher nicht zur Verfügung steht. Eine Erklärung, die zunächst plausibel klingt – allerdings mehren sich Zweifel an dieser Version.

Wie der britische Telegraph berichtet, könnte hinter Gordons Fehlen mehr stecken als nur eine Blessur. Demnach steht auch eine disziplinarische Maßnahme von Trainer Eddie Howe im Raum.

Brisant: Howe hatte erst einen Tag zuvor auf der Pressekonferenz eine klare Botschaft gesendet, als er auf die Wechselgerüchte rund um Gordon angesprochen wurde. „Ich stelle nur Spieler auf, die sich voll und ganz für den Verein engagieren“, erklärte der Newcastle-Coach – ein Satz, der nun im Kontext der aktuellen Entwicklung besonders viel Gewicht bekommt.

Dass Gordon nur Stunden später nicht im Kader steht, sorgt entsprechend für reichlich Spekulationen.

Bayern längst in Stellung

Anthony Gordon
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Die Situation kommt für den FC Bayern zur rechten Zeit. Die Münchner beschäftigen sich intensiv mit dem englischen Nationalspieler, der als Wunschlösung für die linke Offensivseite gilt.

Nach Informationen von Sky haben die Bayern ihr Interesse bereits bei der Spielerseite hinterlegt. Auch aus England heißt es, dass sich Gordon einen Wechsel an die Säbener Straße grundsätzlich vorstellen kann.

Allerdings ist der Rekordmeister nicht allein im Rennen. Mit dem FC Arsenal und dem FC Liverpool haben zwei weitere Topklubs aus der Premier League ihr Interesse angemeldet.

Gerade für Gordon könnte ein Verbleib in England sportlich wie persönlich attraktiv sein – gleichzeitig bietet der FC Bayern mit der Champions League und einem klar definierten sportlichen Projekt ebenfalls starke Argumente.

Ob Gordons aktuelle Situation bei Newcastle tatsächlich mit seiner Zukunft zusammenhängt, bleibt vorerst offen. Klar ist jedoch: Sollte es intern Spannungen geben, könnte das die Verhandlungsposition der Interessenten verändern.

Für den FC Bayern wäre das eine Chance, im Poker um den Offensivstar entscheidend Boden gutzumachen.

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