Neuer? Nübel? Urbig? Bayern-Boss bleibt bei Torwart-Debatte entspannt

Sebastian Mittag
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Die Torwartfrage beim FC Bayern sorgt weiter für Diskussionen – doch intern herrscht große Gelassenheit.


Beim FC Bayern laufen im Hintergrund die Planungen für die kommende Saison – ein zentrales Thema bleibt dabei die Torwartposition. Mit Manuel Neuer, Alexander Nübel und Jonas Urbig stehen gleich mehrere Optionen im Fokus. Sportdirektor Christoph Freund sieht den Rekordmeister jedoch bestens aufgestellt.

„Wir haben schon öfter über Manus Situation gesprochen, dass es an Manu liegt. Er wird sich entscheiden. Aktuell ist er fit, zeigt tolle Leistungen. Wir haben gesagt, dass wir uns wünschen, dass Manu noch ein Jahr bleibt, auch als Führungsperson“, erklärte Freund auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart.

Die Zukunft von Manuel Neuer bleibt damit weiterhin offen. Klar ist: Die Bayern würden den 40-Jährigen gerne halten – nicht nur wegen seiner sportlichen Qualität, sondern auch aufgrund seiner Rolle innerhalb der Mannschaft.

Nübel und Urbig als starke Neuer-Alternativen

Gleichzeitig blickt der Klub auch auf die nächste Generation. Alexander Nübel spielt aktuell eine starke Saison und bringt sich damit weiter für eine größere Rolle in Stellung.

Auch Jonas Urbig gilt intern als große Zukunftshoffnung. Der 22-Jährige soll perspektivisch zur Nummer eins aufgebaut werden, benötigt dafür jedoch regelmäßige Einsatzzeiten.

Freund machte deutlich, dass die Bayern insgesamt in einer komfortablen Situation sind: „Alex Nübel spielt eine sehr gute Saison, wir haben insgesamt eine sehr gute Situation mit unseren Torhütern, daher sind wir sehr entspannt.“

Christoph Freund
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Die Aussagen unterstreichen: Der FC Bayern muss im Sommer keine hektischen Entscheidungen treffen. Vielmehr hängt die konkrete Planung maßgeblich von Neuer selbst ab.

Sollte der Routinier seinen Vertrag verlängern, könnte er weiterhin eine wichtige Rolle spielen – möglicherweise auch als Mentor für die jüngeren Torhüter. Gleichzeitig würden Nübel und Urbig mittelfristig mehr Verantwortung übernehmen.

Damit bleibt die Torwartfrage spannend – intern sieht man ihr jedoch mit großer Ruhe entgegen.

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