Aktuellen Medienberichten zufolge treibt der FC Bayern seine Planungen für die kommende Saison weiter voran und hat dabei ein klares Transferziel ins Visier genommen. Anthony Gordon gilt intern als absolute Wunschlösung für die linke Außenbahn. Nun deutet sich an: Die Münchner haben im Werben um den englischen Nationalspieler eine vielversprechende Ausgangslage.
Wie Sky berichtet, haben die Bayern ihr Interesse bereits konkret bei der Spielerseite hinterlegt. Auch die BBC bestätigt, dass der deutsche Rekordmeister seine Bemühungen zuletzt deutlich intensiviert hat. Besonders bemerkenswert: Gordon kann sich einen Wechsel nach München offenbar sehr gut vorstellen.
Vor allem bei den persönlichen Rahmenbedingungen sehen die Verantwortlichen an der Säbener Straße gute Chancen. Laut Sky-Reporter Florian Plettenberg stellt eine Einigung mit dem Spieler selbst kein großes Hindernis dar.
Gordon soll bei Newcastle aktuell rund zehn Millionen Euro pro Jahr inklusive Bonuszahlungen verdienen – ein Gehalt, das für die Bayern grundsätzlich darstellbar ist.
Die Münchner verfolgen mit dem 25-Jährigen ein klares Ziel: Die Offensive soll breiter und flexibler aufgestellt werden. Gordon bringt genau das Profil mit, das gesucht wird – Tempo, Dynamik und die Fähigkeit, mehrere Positionen im Angriff zu bekleiden.
Ablöseforderung wird zum Knackpunkt

Während die Gespräche mit der Spielerseite also vielversprechend verlaufen, gestaltet sich die Situation auf Klubebene deutlich komplizierter. Newcastle United sitzt dank eines bis 2030 laufenden Vertrags am längeren Hebel – und nutzt diese Position.
Nach Informationen von Sky und BILD liegt die Schmerzgrenze der Bayern bei rund 60 Millionen Euro. Die Engländer hingegen fordern demnach bis zu 90 Millionen Euro für ihren Leistungsträger. Eine gewaltige Differenz, die den Transfer aktuell ins Stocken bringen könnte.
Hinzu kommt: Eine Ausstiegsklausel existiert nicht, was Newcastle zusätzliche Verhandlungsmacht verschafft.
Starke Konkurrenz aus der Premier League
Neben dem FC Bayern gibt es auch namhafte Konkurrenz im Rennen um Gordon. Sowohl der FC Arsenal als auch der FC Liverpool beschäftigen sich intensiv mit dem Offensivspieler.
Dennoch: Die Ausgangslage für die Münchner ist alles andere als schlecht. Der Spieler zeigt sich offen für einen Wechsel, die Gespräche laufen – jetzt liegt es vor allem an den Verhandlungen mit Newcastle.

