Meister-Party der Bayern: Verhalten von Olise sorgt für Fragezeichen

Sebastian Mittag
Foto: IMAGO

Der FC Bayern feiert die 35. Meisterschaft – doch einer sticht dabei heraus: Michael Olise sorgt mit seinem Auftreten für Verwunderung.


Während beim FC Bayern nach dem 4:2-Erfolg gegen den VfB Stuttgart ausgelassene Partystimmung herrschte, fiel ein Spieler besonders auf: Michael Olise. Der 24-Jährige hielt sich bei den Feierlichkeiten auffällig zurück – und sorgte damit gleich in mehrfacher Hinsicht für Gesprächsstoff unter den Fans.

Auf dem Rasen der Allianz Arena präsentierten sich die Bayern-Stars in eigens angefertigten Meister-Shirts mit speziellem Design. Doch ausgerechnet Olise machte bei dieser Aktion nicht mit. Der Offensivspieler blieb als einziger Münchner im regulären Spieltrikot und verzichtete auf das gemeinsame Outfit.

Olise fehlt beim Meisterfoto

Auch in den sozialen Netzwerken blieb das Verhalten nicht unbemerkt. Auf den offiziellen Kanälen des Klubs war Olise zwar vereinzelt zu sehen, doch ein Detail sorgte besonders für Verwunderung: Beim großen Meisterfoto vor der Südkurve fehlte der Franzose komplett.

Dort hatten sich Spieler, Trainer und Betreuerstab gemeinsam versammelt, um den Titel gebührend zu feiern. Warum Olise nicht dabei war, ist bislang unklar. Vom Klub gab es dazu keine weiteren Informationen.

Die Kombination aus verweigertem „Trikottausch“ und dem Fernbleiben beim Mannschaftsfoto führte schnell zu zahlreichen Spekulationen und Fragen unter den Fans.

Michael Olise
Foto: IMAGO

Allerdings ist ein solches Verhalten bei Olise kein völliges Novum. Seit seinem Wechsel zum FC Bayern fällt der Offensivspieler immer wieder durch seine besondere Art auf. Auf dem Platz überzeugt er mit Kreativität und Technik, abseits davon wirkt er häufig zurückhaltend, beinahe distanziert.

Bereits bei früheren Feierlichkeiten zeigte sich ein ähnliches Bild. So verzichtete er bei einer vergangenen Meisterfeier darauf, sich mit der Schale fotografieren zu lassen. Stattdessen beschäftigte er sich lieber mit seinem Handy – und spielte eine Partie Online-Schach.

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