VfB-Boss öffnet Tür: Sebastian Hoeneß als Bayern-Trainer?

Felix Flechsig
Foto: IMAGO

Vincent Kompany ist beim FC Bayern aktuell unumstritten – doch ein Name aus der Vergangenheit sorgt nun wieder für Aufmerksamkeit. Sebastian Hoeneß galt vor der Verpflichtung des Belgiers als heißer Kandidat für den Trainerposten in München. Jetzt hat sich ein VfB-Boss zu Wort gemeldet und eine bemerkenswerte Einschätzung abgegeben.


Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart, traut seinem Coach den Schritt zum deutschen Rekordmeister grundsätzlich zu. „Sebastian ist ein großartiger Trainer. Das traue ich ihm absolut zu“, erklärte Wehrle gegenüber der BILD.

Die Wertschätzung für Hoeneß ist beim VfB enorm. Wehrle lobte insbesondere dessen klare Spielidee und seine Führungsqualitäten. „Das Gesamtpaket Sebastian Hoeneß stimmt einfach“, betonte der Klub-Boss.

Neben seiner fachlichen Kompetenz hob Wehrle auch persönliche Eigenschaften hervor. Hoeneß sei ein Teamplayer, rhetorisch stark und habe in Stuttgart eine klare Struktur implementiert – Faktoren, die ihn auch für Topklubs interessant machen.

Bayern-Thema aktuell kein Thema

Sebastian Hoeneß
Foto: IMAGO

Trotz der lobenden Worte stellte Wehrle klar, dass ein Wechsel aktuell kein Thema ist. „Wir planen ja bereits die neue Saison gemeinsam“, sagte er mit Blick auf die langfristige Zusammenarbeit. Hoeneß ist noch bis 2028 an die Schwaben gebunden.

Auch die sportliche Situation beim FC Bayern spricht derzeit gegen eine Trainerdiskussion. Vincent Kompany hat sich in seiner ersten Saison als voller Erfolg erwiesen. Mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft und dem Einzug ins Halbfinale der Champions League sowie des DFB-Pokals sitzt der 40-Jährige fest im Sattel.

Perspektive für die Zukunft?

Dennoch zeigt die Aussage Wehrles, welches Standing Hoeneß inzwischen genießt. Der 43-Jährige hat sich mit seiner Arbeit in Stuttgart nachhaltig empfohlen und könnte langfristig eine Rolle bei einem europäischen Topklub spielen.

Kurzfristig bleibt ein Engagement beim FC Bayern jedoch reine Spekulation. In München setzt man voll auf Kompany – und hat aktuell keinen Grund, daran etwas zu ändern.

Teile diesen Artikel