Der FC Bayern musste aufgrund des Fehlverhaltens eigener Fans in dieser Saison schon einmal ein Spiel in der Champions League ohne die eigenen Ultras in der Südkurve austragen. Das sollte auf keinen Fall noch einmal vorkommen. Doch beim Spiel gegen Real Madrid gab es erneut Vorfälle.
Und diese sorgten dafür, dass man beim Rekordmeister zuletzt zitterte. Grund dafür waren Aktionen am Ende des Spiels. Beim spektakulären 4:3 gegen die Königlichen fielen die Tore zum 3:3 und 4:3 für Bayern erst in der Schlussphase. Und das sorgte für die komplette Ekstase.
Dabei haben es einige Fans in den Innenraum geschafft. Gar nicht aus böser Absicht, sondern, um mit den eigenen Spielern zu jubeln, was auch genau so passiert ist. Allerdings hatten die Fans dabei einige Tumulte verursacht, bei denen Fotografen zu Schaden kamen.
Bayern-Sperre nach Real-Spiel steht fest

Im Nachgang wurde das heftig diskutiert. Hätten die Ordner eingreifen müssen? Kann man dem FC Bayern hier ein klares Fehlverhalten vorwerfen? In jedem Fall hatte die UEFA Ermittlungen aufgenommen und beim Rekordmeister wusste man nicht, wie das Strafmaß am Ende aussehen wird. Bis jetzt, denn laut der Abendzeitung München gibt es jetzt die Entscheidung des Kontinentalverbandes.
Und es wird keinen erneuten Fan-Ausschluss geben! Der FC Bayern kann also aufatmen, die Fans können gegen PSG in voller Lautstärke dafür sorgen, dass das Team die notwendige Unterstützung erhält.
Eine Strafe gibt es aber dennoch. 40.000 Euro müssen die Münchner für die Innenraumverletzung bezahlen. Das wurde in einem Dokument an den FC Bayern bestätigt. Dazu kommen 14.000 Euro Strafe für das Blockieren von öffentlichen Durchgängen. Für das Werfen von Gegenständen schrieb der Verband eine zusätzliche Rechnung in Höhe von 5.625 Euro.
Außerdem gibt es noch eine zusätzliche Strafe für „das Zeigen einer unangemessenen Nachricht“, heißt es weiterhin. Da wird man in München aber verschmerzen können. Die Gesamtstrafe beträgt rund 90.000 Euro. Dennoch ist der Klub an einer Aufarbeitung interessiert, damit so etwas nicht noch einmal vorkommt.

