Nach Bayern-Abschied: Goretzka bleibt Top-Verdiener

Tim Schoster
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Leon Goretzka wird den FC Bayern zum Saisonende verlassen. Nun nimmt die Suche nach seinem nächsten Klub Fahrt auf, vor allem in Italien wird es für den Mittelfeldspieler konkret.


Der Vertrag des 31-Jährigen läuft im Sommer aus, der Abschied ist bereits offiziell verkündet. Mehrere Klubs beschäftigen sich mit Goretzka, besonders die Serie A rückt dabei in den Mittelpunkt. Juventus Turin und die AC Mailand sollen den Noch-Bayern-Profi auf dem Zettel haben.

Bei Juve spielt offenbar vor allem das Gehalt eine entscheidende Rolle. Laut Tutto Juve wünscht sich Goretzka bei seinem neuen Klub ein Nettogehalt von sieben Millionen Euro pro Jahr. Im Vergleich zu seinem bisherigen Bayern-Vertrag wäre das zwar ein klarer Einschnitt: In München soll der Mittelfeldspieler je nach Quelle rund 14 bis 17 Millionen Euro brutto pro Jahr kassieren.

Für Juventus wäre das Paket dennoch enorm. Mit sieben Millionen Euro netto würde Goretzka in Turin auf Anhieb zu den absoluten Top-Verdienern zählen, was die Überlegungen der Alten Dame erschwert.

Milan macht offenbar den nächsten Schritt

Leon Goretzka
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Konkreter scheint die Lage bei der AC Mailand zu sein. Nach Informationen der Gazzetta dello Sport haben die Rossoneri dem Bayern-Star einen Dreijahresvertrag vorgelegt, der ihm fünf Millionen Euro pro Saison einbringen soll. Dass Goretzka bislang nicht zugesagt hat, deutet zumindest darauf hin, dass der frühere Nationalspieler seine Optionen weiter prüft.

Zuvor berichtete bereits Sky, dass Milan zu den heißesten Kandidaten im Rennen um Goretzka zählt. Die Italiener sollen bereits Gespräche mit der Spielerseite geführt haben und den körperlich starken Mittelfeldmann als Verstärkung für die Zentrale sehen. Auch Klubs aus der Premier League beobachten demnach die Situation.

Eine Entscheidung ist weiterhin nicht gefallen. Laut Sky hat Goretzka bisher keinem Verein eine Zusage gegeben und will sich zunächst auf den Saisonendspurt mit dem FC Bayern konzentrieren. Nach acht Jahren in München könnte sich sein nächstes Kapitel damit in Italien öffnen, doch die finanziellen Rahmenbedingungen bleiben ein zentraler Punkt.

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