„Würde es nicht schaffen!“ – England-Legende rät Gordon von Bayern ab

Vjekoslav Keskic
Foto: IMAGO

Der FC Bayern beschäftigt sich mit einer Verpflichtung von Anthony Gordon – doch aus England kommt nun deutlicher Gegenwind. Newcastle-Ikone Alan Shearer hat sich klar positioniert – und dabei kein gutes Haar an den Wechselgerüchten gelassen.


Als Shearer im Rahmen seiner Tätigkeit als TV-Experte zu einem möglichen Gordon-Wechsel zum FC Bayern angesprochen wurde, gab es eine knallharte Einschätzung: „Er würde es nicht in diese Mannschaft schaffen!“ Eine Aussage, die aufhorchen lässt – und die sportliche Diskussion um den 25-Jährigen neu entfacht.

Die Worte des Premier-League-Rekordtorschützen kommen nicht aus dem Nichts. Bereits in der Vergangenheit hatte sich Shearer kritisch über Gordon geäußert. Im Zuge früherer Wechselgerüchte erklärte er gegenüber The Sun: „Wenn jemand nicht hier sein will, muss man ihn herausschmeißen.“

Eine klare Haltung – und ein Hinweis darauf, dass Gordon selbst in England nicht unumstritten ist. Trotz ordentlicher Statistiken bleibt die Frage, ob er das Niveau für einen absoluten Topklub wie den FC Bayern konstant liefern kann.

Bayern interessiert – aber nicht um jeden Preis

Anthony Gordon
Foto: IMAGO

Dass sich die Münchner mit Gordon beschäftigen, ist kein Geheimnis. Der Flügelspieler von Newcastle United steht auf der Liste der Bayern. Aktuellen Meldungen zufolge gab es vor kurzem ein Treffen zwischen der Spielerseite und dem Rekordmeister in München.

Ein entscheidender Faktor ist die Ablöse. Newcastle soll rund 90 Millionen Euro fordern – eine Summe, die an der Säbener Straße als deutlich zu hoch angesehen wird. Intern wird vielmehr eine Größenordnung um die 60 Millionen Euro als realistisch betrachtet.

Damit klafft eine erhebliche Lücke zwischen Angebot und Forderung. Und genau hier liegt aktuell die größte Hürde für einen möglichen Transfer.

Gordons Vertrag bei Newcastle läuft noch bis 2030, dennoch sollen die Magpies prinzipiell gesprächsbereit sein. Die finanzielle Situation des Klubs könnte im Sommer Bewegung in die Personalie bringen.

Für den FC Bayern bleibt die Situation kompliziert. Sportliches Interesse ist vorhanden, doch wirtschaftliche Vernunft setzt klare Grenzen.

Teile diesen Artikel
×