Bayern-Legende enthüllt: Neuer hat WM-Teilnahme endgültig abgehakt

Vjekoslav Keskic
Foto: IMAGO

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Die Diskussion um ein mögliches WM-Comeback von Manuel Neuer sorgt weiter für Schlagzeilen – doch Bayern-Legende Sepp Maier glaubt nicht daran, dass der 40-Jährige noch einmal für Deutschland auflaufen wird.

Im Gespräch mit der Abendzeitung München machte der ehemalige Weltklasse-Keeper deutlich, dass Neuer das Kapitel Nationalmannschaft für sich abgeschlossen habe. „Nein, das hat Manuel abgehakt und auch mehrmals betont“, erklärte Maier.


Für den Weltmeister von 1974 wäre eine Rückkehr des Bayern-Kapitäns zur WM sogar eher riskant. „In meinen Augen könnte er bei einem Comeback nur verlieren – falls es schiefgeht“, sagte Maier.

Stattdessen glaubt der frühere Bayern-Torwart, dass Neuer die Sommerpause bewusst zur Regeneration nutzen wird.

Besonders interessant: Maier berichtete sogar von einem persönlichen Austausch mit Neuer. „Kürzlich hab’ ich ihm mal eine Nachricht geschrieben und ihm zu einer seiner Top-Leistungen gratuliert: Na, fährst Du doch noch zur WM?“, erzählte die Bayern-Legende.

Neuers Antwort fiel offenbar eindeutig aus: „Nein, Sepp. Wir zwei können uns gerne während der WM mal treffen und das ein oder andere Spiel im TV anschauen.“

Zuletzt machten Meldungen die Runde, wonach Nagelsmann Neuer auf die erweiterte DFB-Kaderliste für die WM gepackt hat. Der Bundestrainer hält sich demnach weiterhin die Option offen, den FCB-Kapitän zur WM mitzunehmen.

Maier sieht Urbig als Zukunft des DFB

Jonas Urbig
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Statt auf Neuer setzt Maier klar auf Jonas Urbig. Der 22-Jährige soll laut übereinstimmenden Medienberichten von Bundestrainer Julian Nagelsmann als dritter Torwart für die Weltmeisterschaft nominiert werden.

Für Maier wäre das die perfekte Lösung. „Für ihn wäre das ein Glücksfall“, erklärte der 81-Jährige.

Der junge Bayern-Keeper könne das Turnier ohne großen Druck erleben und enorm von den Erfahrungen profitieren.

Dabei zog Maier sogar einen persönlichen Vergleich zu seiner eigenen Karriere. Bei der WM 1966 in England war er selbst als Ersatztorwart dabei und konnte damals von Legenden wie Gordon Banks oder Lew Yashin lernen. „Das hat mich geformt“, so Maier.

Besonders deutlich wurde der ehemalige Nationalkeeper bei seiner Einschätzung von Urbigs Potenzial. „Ich finde, Urbig gehört die Zukunft“, betonte Maier. Und weiter: „Er wird eines Tages die Nummer eins der Nationalelf.“

Damit stärkt eine der größten Torwart-Legenden Deutschlands dem jungen Bayern-Keeper eindrucksvoll den Rücken – während Manuel Neuer offenbar endgültig mit dem DFB abgeschlossen hat.

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