Harry Kane hat in der abgelaufenen Saison in der Bundesliga eine hervorragende Bilanz vorweisen können. 36 Tore erzielte der Engländer, was nicht reichte, um den Rekord von Robert Lewandowski zu knacken. Doch Kane gibt nicht auf.
In der Saison 2025/26 war der Engländer am Ende nicht sehr weit entfernt vom Rekord. Eine kleine Blessur in der Rückrunde und dadurch auch relativ viel Rotation beim FC Bayern in der Offensive sorgten dafür, dass der polnische Angreifer am Ende nicht mehr ganz so viele Spielminuten sammelte.
Auch wenn er sich am letzten Spieltag gegen Köln noch mit einem Dreierpack verabschiedete, der Rekord konnte nicht geknackt werden.
„Ich werde versuchen, genau das weiterzumachen“
Dass Kane jetzt in seinen drei Saisons beim FC Bayern nicht einmal sehr kurz davor war, die Bestmarke des Polen zu knacken, spricht dafür, wie besonders diese Marke ist. Doch Kane hat sich weiterhin viel vorgenommen, möchte in der neuen Saison neu angreifen. „Das ist das Ziel. Ich sage immer, dass es davon abhängt, viel zu spielen und fit zu bleiben. Ich werde versuchen, genau das weiterzumachen. Das Rekord ist sicherlich nicht unmöglich“, so Kane im Gespräch mit der tz.

Doch bevor Kane diesen Rekord attackiert, geht es erst einmal darum, andere Ziele anzugreifen. Erst steht das Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart auf dem Programm, dann eine Weltmeisterschaft, bei der er mit England große Ambitionen hat. Und das Thema Vertragsverlängerung ist natürlich auch noch eines, das besprochen werden muss.
Diesbezüglich sind beide Parteien im Austausch miteinander. Kane weiß, dass es um seinen letzten ganz großen Vertrag geht, der FC Bayern weiß um den Wert, den der Engländer für das Team hat. Alle sind entspannt, was dieses Thema angeht, und setzen sich zeitlich nicht unter Druck.
Dennoch wäre es natürlich für beide Seiten positiv, wenn es zeitnah Planungssicherheit geben würde. Damit dann auch nach dem großen Rekord gegriffen werden kann.

