Die Gerüchte um einen möglichen Wechsel von Vincent Kompany zu Manchester City nehmen weiter Fahrt auf – doch beim FC Bayern reagiert man inzwischen mit klaren Ansagen.
Bayern-Präsident Herbert Hainer hat Spekulationen um einen vorzeitigen Abschied des Erfolgstrainers deutlich zurückgewiesen und ein klares Machtwort gesprochen. „Bei Spielern heißt es oft: unverkäuflich. Und für einen Kompany gibt es keine Ablösesumme, er ist unverkäuflich“, erklärte Hainer im Gespräch mit der Sport BILD.
Damit machte der 71-Jährige unmissverständlich klar, dass die Münchner ihren Trainer unter keinen Umständen ziehen lassen wollen.
Bayern sieht sich langfristig abgesichert
Kompany hatte seinen Vertrag beim deutschen Rekordmeister erst im vergangenen Oktober langfristig bis 2029 verlängert.
Für die Bayern-Bosse ist das ein entscheidender Faktor im Poker um die Zukunft des Belgiers. „Vincent hat einen Vertrag bis 2029, das gibt uns Sicherheit – und hoffentlich bleibt er noch viel, viel länger“, betonte Hainer.
Der Präsident zeigte sich zudem überzeugt davon, dass sich Kompany inzwischen endgültig als Trainer auf absolutem Top-Niveau etabliert habe: „Er hat sich hier bei uns einen Namen gemacht.“
Hintergrund der aktuellen Diskussionen sind die anhaltenden Spekulationen um Pep Guardiolas Zukunft bei Manchester City.
Mehrere englische Medien berichten übereinstimmend, dass der Spanier die Citizens nach dieser Saison verlassen könnte. Guardiola selbst hatte Kompany in den vergangenen Monaten mehrfach öffentlich als potenziellen Nachfolger ins Spiel gebracht.
Der Belgier besitzt bei City Legendenstatus. Zwischen 2008 und 2019 absolvierte er insgesamt elf Jahre als Spieler bei den Skyblues und gewann zahlreiche Titel.
Trotzdem sieht Hainer aktuell keinerlei Gefahr. „Vielleicht trainiert er irgendwann mal Manchester City“, räumte der Bayern-Präsident zwar ein. Gleichzeitig machte er aber deutlich, dass Kompany derzeit voll auf den FC Bayern fokussiert sei.
„Er fühlt sich mit seiner Familie in München sehr wohl“, erklärte Hainer.
„Kompany ist ein Upgrade“

Besonders beeindruckt zeigt sich der Bayern-Boss vom Arbeitsethos des Trainers. Hainer schilderte detailliert, wie intensiv Kompany täglich arbeitet: „Vincent ist der Erste, der in der Früh an der Säbener Straße ist, und der Letzte, der geht.“
Selbst nach Auswärtsspielen analysiere der Belgier bereits im Mannschaftsflieger sämtliche Spielszenen gemeinsam mit seinem Trainerteam. Für Hainer ist deshalb klar: „Dieser Fleiß überträgt sich nicht nur auf die Mannschaft, sondern auf den gesamten Verein. Kompany ist ein Upgrade.“
Nach Meisterschaft, Champions-League-Halbfinale und dem Einzug ins DFB-Pokalfinale scheint der FC Bayern aktuell ohnehin wenig Interesse daran zu haben, irgendeine Diskussion über die Zukunft seines Trainers zuzulassen.

