Deniz Undav gehört in dieser Saison zu den auffälligsten Stürmern der Bundesliga. Vor dem DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern spricht der Angreifer des VfB Stuttgart nun über den Spieler, an dem er sich aktuell besonders orientiert: Harry Kane.
Mit 19 Bundesliga-Toren spielte Undav eine starke Saison und war hinter Kane zweitbester Torschütze der Liga. Wettbewerbsübergreifend sammelte der Nationalspieler sogar 39 direkte Torbeteiligungen für die Schwaben.
Trotz dieser beeindruckenden Zahlen sieht der 29-Jährige weiterhin Entwicklungspotenzial bei sich selbst – und blickt dabei vor allem auf den Bayern-Star.
Kane beeindruckt Undav mit seiner Ruhe

Im Gespräch mit Sky erklärte Undav, was ihn am englischen Torjäger besonders fasziniert. „Ich glaube, spielerisch, Bälle spielen und Vorlagen geben, das kann ich auch sehr gut. Aber er hat vor dem Tor eine Ruhe. Seine Kaltschnäuzigkeit“, sagte der Stuttgart-Stürmer.
Vor allem ein Detail in Kanes Abschlussverhalten sei ihm dabei besonders aufgefallen. „Dass er gefühlt bei jedem Torschuss eine Sekunde kurz in sich geht, kurz atmet und dann erst schießt“, erklärte Undav.
Für den Nationalspieler ist genau diese Gelassenheit einer der größten Unterschiede zwischen guten und absoluten Weltklasse-Stürmern. „Diese Ruhe vor dem Tor zu haben, ist für den Stürmer sehr wichtig, weil dann die Schüsse platzierter kommen“, so Undav weiter.
Der VfB-Profi glaubt sogar, dass ihn genau diese Fähigkeit selbst noch auf ein höheres Niveau heben könnte. „Wenn du das jeden Tag trainierst, dann wirst du eiskalt. Wenn ich das bisschen hätte, dann glaube ich, hätte ich mehr Tore oder könnte mehr Tore schießen.“
Kane bleibt Maßstab der Bundesliga
Harry Kane bestätigte in der Saison 2025/26 erneut eindrucksvoll seinen Status als bester Torjäger der Liga. Mit 36 Bundesliga-Treffern sicherte sich der Engländer zum dritten Mal in Folge die Torjägerkanone.
Auch im Pokalfinale dürfte der Bayern-Stürmer wieder die zentrale Rolle in der Offensive von Vincent Kompany spielen. Am Samstag trifft er mit Bayern im DFB-Pokalfinale auf den VfB, anschließend folgt die WM mit England.

