Der FC Bayern arbeitet weiterhin intensiv an einem Transfer von Anthony Gordon. Während die Verhandlungen laufen, beschäftigt sich Newcastle United offenbar bereits konkret mit möglichen Nachfolgern.
Der Transferpoker um Anthony Gordon bleibt eines der heißesten Themen beim FC Bayern. Die Münchner wollen den englischen Nationalspieler im Sommer unbedingt verpflichten und befinden sich bereits in konkreten Gesprächen mit Newcastle United.
Während die Bayern weiter an einer Einigung arbeiten, scheinen sich die Verantwortlichen der Magpies intern bereits auf ein mögliches Szenario ohne Gordon vorzubereiten.
Wie die Daily Mail berichtet, beschäftigt sich Newcastle intensiv mit Matías Fernández-Pardo vom OSC Lille. Der 21-Jährige soll bei den Engländern ganz oben auf der Liste potenzieller Gordon-Nachfolger stehen.
Demnach seien die Verantwortlichen von Newcastle „äußerst angetan“ vom belgischen Offensivspieler.
Fernández-Pardo nach Newcastle?
Fernández-Pardo wechselte erst im Sommer 2024 für rund 11,5 Millionen Euro von der KAA Gent nach Lille. Dort entwickelte sich der Belgier schnell zu einem wichtigen Offensivspieler.
In bislang 71 Pflichtspielen kommt der 21-Jährige auf starke 23 Torbeteiligungen. Zwölf Treffer und elf Vorlagen stehen aktuell für ihn zu Buche.
Besonders interessant aus Newcastle-Sicht: Trotz seines langfristigen Vertrags bis 2029 gilt ein Transfer offenbar als realistisch.
Laut dem Bericht soll Lille dem Spieler bereits bei seinem Wechsel nach Frankreich zugesichert haben, ihm bei einem passenden Angebot aus der Premier League keine Steine in den Weg zu legen.
Bayern arbeitet weiter am Gordon-Deal
Die Entwicklungen könnten dem FC Bayern im Werben um Anthony Gordon durchaus in die Karten spielen. Denn je konkreter Newcastle an möglichen Nachfolgern arbeitet, desto realistischer erscheint ein Verkauf des englischen Nationalspielers.

Allerdings bleibt die größte Hürde weiterhin die Ablöse. Newcastle fordert Medienberichten zufolge weiterhin rund 80 bis 90 Millionen Euro für Gordon. Die Bayern wollen diese Summe bislang nicht zahlen und versuchen weiter, den Preis deutlich zu drücken.
Trotzdem gelten die Münchner aktuell weiterhin als aussichtsreichster Kandidat im Rennen um den Offensivspieler. Gordon selbst soll einem Wechsel an die Säbener Straße offen gegenüberstehen.

