Gordon, Eichhorn und Stones: Eberl erklärt den Transferplan der Bayern

Sebastian Mittag
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Vor dem DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart hat Max Eberl ausführlich über die Transferpläne des FC Bayern gesprochen. Dabei äußerte sich der Sportvorstand unter anderem zu Anthony Gordon, Kennet Eichhorn und den Gerüchten um John Stones.

Beim FC Bayern laufen die Planungen für den Transfersommer längst auf Hochtouren. Einen Tag vor dem DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart sprach Sportvorstand Max Eberl am Rande einer Veranstaltung der BILD offen über die aktuelle Kaderplanung der Münchner.


Besonders im Fokus stand dabei Anthony Gordon. Der Offensivspieler von Newcastle United gilt weiterhin als Wunschlösung der Bayern für die Offensive. Allerdings bleibt die hohe Ablöseforderung der Engländer das große Problem.

Eberl bestätigte das Interesse an dem 25-Jährigen, machte aber gleichzeitig deutlich, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen entscheidend bleiben: „Wir sind uns einig, dass wir einen Offensivspieler machen, wenn er zu finanzieren ist.“

Auch zu den Gesprächen mit dem Spieler äußerte sich der Bayern-Boss positiv: „Wir haben ein sehr gutes Gespräch geführt und hoffen, dass wir weiterkommen.“

Newcastle soll aktuell rund 86 Millionen Euro für Gordon verlangen. Die Bayern gelten zwar weiterhin als aussichtsreicher Kandidat, wollen bei der Ablöse jedoch offenbar nicht jede Forderung mitgehen.

Bayern beschäftigt sich mit Eichhorn

Auch Hertha-Talent Kennet Eichhorn bleibt an der Säbener Straße ein Thema. Der 16 Jahre alte Mittelfeldspieler gehört zu den spannendsten Nachwuchsspielern Deutschlands und besitzt eine Ausstiegsklausel in Höhe von rund zwölf Millionen Euro.

Eberl bestätigte, dass sich die Münchner intensiv mit dem Berliner beschäftigen: „Ich finde, wenn du Kenny Eichhorn siehst – und der FC Bayern würde sich damit nicht beschäftigen –, dann würden wir unseren Job nicht machen.“

Gleichzeitig stellte der 52-Jährige klar, dass ein möglicher Transfer noch längst nicht beschlossen sei: „Jetzt muss man gucken, ob das reinpasst und was die Vorstellung von ihm und seinem Management ist. Ob das dann passiert, ist was ganz anderes.“

Klare Absage an Stones-Gerüchte

Deutlich wurde Eberl dagegen bei den zuletzt kursierenden Gerüchten um Manchester-City-Verteidiger John Stones.

Die Daily Mail hatte über ein angebliches Interesse der Bayern berichtet. Eberl wies diese Meldung jedoch unmissverständlich zurück: „Das ist Not True.“

John Stones
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Parallel kündigte der Bayern-Boss an, dass der Klub den Kader im Sommer zwar verändern werde – allerdings ohne großen Umbruch.

„Wir werden wieder Schritte machen und den Kader umbauen, ohne radikal zu sein“, erklärte Eberl. Und weiter: „Wir haben einige Vertragsverlängerungen getätigt. Wir haben unseren Kader so weit stehen, dass wir nicht viel machen werden, außer vielleicht ein, zwei Positionen.“

Fest steht bereits jetzt: Die Verträge von Leon Goretzka und Raphael Guerreiro werden nicht verlängert. Auch Nicolas Jackson wird den Rekordmeister nach seiner Leihe wieder verlassen.

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