Der FC Bayern hat den Transfer-Poker um Anthony Gordon endgültig verloren. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wechselt der englische Nationalspieler von Newcastle United zum FC Barcelona. Die Katalanen setzten sich dabei offenbar direkt gegen den Rekordmeister durch.
Wie mehrere Medien berichten, haben sich Newcastle United und der FC Barcelona nach intensiven Gesprächen auf einen Transfer geeinigt. Demnach kassieren die Magpies ein Gesamtpaket in Höhe von mehr als 80 Millionen Euro.
Besonders brisant: Laut dem Newcastle Chronicle entwickelte sich am Mittwoch ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem FC Bayern und Barcelona. Demnach lag dem Premier-League-Klub zeitgleich ein Angebot der Münchner vor. Der Rekordmeister soll sich allerdings aus den Verhandlungen zurückgezogen haben, nachdem Barça finanziell nachgelegt hatte.
Dem Vernehmen nach war das Bayern-Angebot geringer als jenes der Katalanen. Die Verantwortlichen an der Säbener Straße wollten offenbar keine Summen bezahlen, die intern nicht mehr als wirtschaftlich sinnvoll bewertet wurden.
Anthony Gordon soll sich bereits von seinen Mitspielern und dem Trainerstab verabschiedet haben. Der Medizincheck in Spanien steht unmittelbar bevor. Im Anschluss wird der Angreifer einen Fünfjahresvertrag bis 2031 beim FC Barcelona unterzeichnen.
Barça lockt Gordon mit Mega-Gehalt

Beim spanischen Meister winkt dem 25-Jährigen offenbar ein echter Topvertrag. Laut den Berichten wird Gordon künftig rund 17 Millionen Euro pro Jahr verdienen – nahezu doppelt so viel wie bisher in Newcastle.
Damit beläuft sich das Gesamtpaket aus Ablöse und Gehalt auf deutlich mehr als 160 Millionen Euro.
Bayern zieht bewusst die Reißleine
Für den FC Bayern ist der geplatzte Deal ein empfindlicher Rückschlag im Transfersommer.
Gordon galt intern als absoluter Wunschspieler für die Offensive. Max Eberl hatte zuletzt sogar öffentlich bestätigt, dass bereits Gespräche stattgefunden haben.
Letztlich entschieden sich die Münchner aber offenbar bewusst gegen ein finanzielles Wettrüsten mit Barcelona. Bereits in der Vergangenheit zog sich der Rekordmeister mehrfach aus Verhandlungen zurück, sobald intern das Gefühl entstand, dass Preis und Gegenwert nicht mehr im Verhältnis stehen.
Nun muss sich der FC Bayern nach Alternativen umsehen.

