Der FC Bayern geht im Poker um Anthony Gordon leer aus. Wie mehrere Transfer-Insider übereinstimmend berichten, steht der Wechsel des englischen Nationalspielers zum FC Barcelona unmittelbar bevor.
In den vergangenen Wochen galt der Rekordmeister als einer der heißesten Kandidaten auf eine Verpflichtung des 25-Jährigen. Teilweise wurden die Münchner sogar als Favorit im Werben um den Offensivspieler von Newcastle United gehandelt.
Doch daraus wird nichts.
Wie Sky berichtet, haben sich der FC Barcelona und Newcastle United auf einen Transfer verständigt. Transfer-Insider Florian Plettenberg sprach bereits von einem „Done Deal“.
Auch Fabrizio Romano bestätigte inzwischen die Einigung zwischen allen Parteien. Demnach zahlen die Katalanen rund 80 Millionen Euro plus Bonuszahlungen für den Flügelspieler.
Anthony Gordon selbst soll Barcelona bereits seine finale Zusage gegeben haben. Der obligatorische Medizincheck soll laut den Berichten noch im Laufe der Woche stattfinden.
Gordon soll die Nachfolge von Robert Lewandowski beim spanischen Meister antreten.
Schwerer Rückschlag für den FC Bayern
🚨💥 BREAKING | Anthony Gordon to FC Barcelona – DONE DEAL ✔️
Complete agreement with Newcastle now reached. €80m plus add-ons. Long-term contract agreed. Hansi Flick wanted Gordon desperately. Medical is expected to be finalised this week. #NUFC@SkySportDE 🏴 pic.twitter.com/sN89By9luz
— Florian Plettenberg (@Plettigoal) May 27, 2026
Für den FC Bayern ist der geplatzte Deal ein herber Dämpfer auf dem Transfermarkt.
Gordon galt FCB-intern als absoluter Wunschspieler für die Offensive. Vor allem Max Eberl hatte sich intensiv um den englischen Nationalspieler bemüht. Erst vor wenigen Tagen hatte der Bayern-Sportvorstand sogar öffentlich bestätigt, dass bereits Gespräche stattgefunden haben.
„Wir sind uns einig, dass wir einen Offensivspieler machen, wenn er zu finanzieren ist. Wir haben ein sehr gutes Gespräch geführt und hoffen, dass wir weiterkommen“, hatte Eberl erklärt.
Bayern muss sich neu orientieren
Damit dürfte sich der Fokus der Münchner nun auf alternative Kandidaten richten.
Besonders bitter aus Bayern-Sicht: Übereinstimmenden Medienberichten zufolge war Gordon selbst grundsätzlich offen für einen Wechsel an die Isar. Am Ende soll jedoch vor allem die Einigung zwischen Barcelona und Newcastle den Ausschlag gegeben haben.
Für die Bayern bedeutet der geplatzte Wechsel damit den nächsten Rückschlag in einem ohnehin komplizierten Transfer-Sommer.

