Der FC Bayern arbeitet derzeit parallel an zwei der wichtigsten Transfers des Sommers. Während die Verpflichtung von Nathaniel Brown immer näher rückt, gestaltet sich der Poker um Ismael Saibari deutlich komplizierter. Dennoch bleiben die Münchner bei beiden Personalien optimistisch.
An der Säbener Straße laufen die Drähte heiß. Mit Nathaniel Brown und Ismael Saibari möchte der FC Bayern gleich zwei Wunschspieler von Vincent Kompany verpflichten und den Kader für die kommende Saison gezielt verstärken.
Die Verhandlungen mit Eintracht Frankfurt und der PSV Eindhoven befinden sich jeweils in einem fortgeschrittenen Stadium. Allerdings unterscheiden sich die Ausgangslagen inzwischen deutlich.
Brown-Transfer auf der Zielgeraden
Im Fall von Nathaniel Brown verdichten sich die Anzeichen für einen baldigen Abschluss.
Der deutsche Nationalspieler hat sich bereits klar für einen Wechsel zum FC Bayern ausgesprochen und soll ausschließlich nach München wechseln wollen. Zudem haben sich die Bayern und Eintracht Frankfurt in den vergangenen Tagen deutlich angenähert.
Besonders wichtig: Die Hessen scheinen ihre ursprünglichen Forderungen von bis zu 65 Millionen Euro etwas angepasst zu haben. Gleichzeitig beinhaltet das aktuelle Bayern-Angebot einen hohen Sofortbetrag, der den Frankfurtern entgegenkommt.
Die Gespräche gelten daher als weit fortgeschritten. Vieles spricht dafür, dass der Deal in den kommenden Tagen abgeschlossen werden könnte.
Saibari-Poker gestaltet sich schwieriger

Anders stellt sich die Situation bei Ismael Saibari dar.
Nach Informationen von Sky sind die Verhandlungen mit der PSV Eindhoven deutlich komplexer als jene mit Frankfurt. Grundsätzlich liegt das Bayern-Angebot zwar bereits in einem Bereich, der den Vorstellungen der Niederländer nahekommt, dennoch gibt es weiterhin offene Punkte.
Vor allem die Struktur der Ablöse sorgt aktuell für Diskussionen.
Ähnlich wie Frankfurt legt auch die PSV großen Wert auf eine hohe sofortige Zahlung. Weiterhin wünschen sich die Niederländer eine höhere garantierte Ablöse und einen geringeren Anteil an Bonuszahlungen.
Genau an diesen Details wird derzeit intensiv gearbeitet.
Im Gegensatz zur Eintracht zeigt sich Eindhoven nach aktuellem Stand allerdings weniger kompromissbereit. Die PSV möchte ihre Position möglichst konsequent durchsetzen und sieht aufgrund der starken Verhandlungsposition keinen Grund für größere Zugeständnisse.
Kompany drängt auf Saibari
Für Vincent Kompany besitzt der Transfer weiterhin höchste Priorität.
Der Bayern-Coach gilt als großer Befürworter der Verpflichtung und soll sich intern intensiv für den marokkanischen Nationalspieler eingesetzt haben. Saibari überzeugt vor allem durch seine Vielseitigkeit, seine Dynamik und seine Fähigkeit, mehrere offensive Rollen auszufüllen.
Auch der Spieler selbst soll einem Wechsel nach München bereits zugestimmt haben.
Trotz der komplizierteren Verhandlungen gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass der Deal gefährdet ist.
Alle beteiligten Parteien arbeiten weiterhin auf eine Einigung hin. Dennoch zeigt die aktuelle Situation, dass selbst weit fortgeschrittene Verhandlungen keine Garantie für einen erfolgreichen Abschluss darstellen.

