Kompany will mehr Offensive! Bayern arbeitet am nächsten Sommer-Transfer

Vjekoslav Keskic
Foto: IMAGO

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Beim FC Bayern laufen die Transferplanungen auf Hochtouren. Während die Verpflichtungen von Nathaniel Brown und Ismael Saibari immer näher rücken, könnte bereits der nächste prominente Name in den Fokus geraten. Aktuellen Berichten zufolge beschäftigen sich die Münchner intensiv mit Marcus Rashford.

Der FC Bayern hat sich für den Transfersommer 2026 offenbar viel vorgenommen. Anders als in den vergangenen Jahren wollen die Münchner ihre wichtigsten Personalentscheidungen möglichst früh abschließen und Vincent Kompany bereits zum Start der Vorbereitung einen weitgehend fertigen Kader zur Verfügung stellen.


Mit Nathaniel Brown von Eintracht Frankfurt und Ismael Saibari von der PSV Eindhoven befinden sich derzeit gleich zwei Wunschtransfers auf der Zielgeraden. Beide Spieler haben dem Rekordmeister bereits ihre Zusage gegeben. Nun geht es vor allem noch darum, die letzten Details mit den abgebenden Vereinen zu klären.

Doch damit könnten die Aktivitäten der Bayern noch längst nicht beendet sein.

Positive Gespräche mit Rashford-Seite

Wie das englische Portal TEAMtalk berichtet, beschäftigen sich die Münchner intensiv mit Marcus Rashford. Demnach sollen in den vergangenen Tagen sehr positive Gespräche zwischen Bayern-Verantwortlichen und dem Umfeld des englischen Nationalspielers stattgefunden haben.

Laut dem Bericht prüfen die Bayern aktuell die Möglichkeit, zeitnah ein offizielles Angebot bei Manchester United einzureichen.

Die Ablöse soll sich dabei auf rund 25 Millionen Euro belaufen. United hofft zwar auf etwa 30 Millionen Euro, gilt bei den Verhandlungen allerdings als kompromissbereit. Hintergrund ist, dass Rashford in den sportlichen Planungen der Red Devils offenbar keine Rolle mehr spielt.

Während die Ablösesumme für die Bayern durchaus stemmbar erscheint, liegt die eigentliche Herausforderung an anderer Stelle. Rashford soll bei Manchester United aktuell rund 18 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Ein Gehalt in dieser Größenordnung passt allerdings kaum zur Rolle, die der Engländer in München zunächst einnehmen würde.

Nach den Verpflichtungen von Luis Diaz und dem bevorstehenden Transfer von Ismael Saibari dürfte Rashford nicht automatisch als Stammspieler eingeplant sein. Entsprechend müssten die Bayern auf deutliche Gehaltseinbußen des Offensivspielers hoffen.

Kompany schätzt seine Vielseitigkeit

Marcus Rashford
Foto: Getty Images

Sportlich würde Rashford dennoch hervorragend ins Profil passen.

Der 28-Jährige kann auf beiden Flügeln eingesetzt werden, als Mittelstürmer agieren oder sogar in einer etwas zurückgezogenen Offensivrolle spielen. Genau diese Flexibilität schätzt Vincent Kompany besonders.

Bereits in der vergangenen Saison überzeugte Rashford während seiner Leihe beim FC Barcelona mit starken Leistungen. In 49 Pflichtspielen war der Engländer an 28 Treffern direkt beteiligt und zeigte, dass er weiterhin auf höchstem Niveau performen kann. Dennoch haben sich die Katalanen dagegen entschieden, den Stürmer fest zu verpflichten.

Wie realistisch ist der Deal?

Ein möglicher Wechsel nach München ist jedoch keineswegs beschlossene Sache. Mehrere Vereine aus der Premier League beobachten die Situation ebenfalls aufmerksam. Vor allem für englische Klubs könnte Rashford aufgrund seiner Erfahrung, seines Alters und der vergleichsweise moderaten Ablöse ein attraktives Gesamtpaket darstellen.

Die entscheidende Frage bleibt, ob die Bayern nach Brown und Saibari tatsächlich noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen wollen.

Vieles dürfte davon abhängen, welche Einnahmen Eberl in den kommenden Wochen auf der Abgangsseite generieren kann. Mit potenziellen Verkäufen von Spielern wie Sacha Boey, Bryan Zaragoza oder João Palhinha könnte zusätzlicher finanzieller Spielraum entstehen.

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