Historischer Bestwert bei Heim-WM: Ex-Bayern-Star glänzt

Lukas Neth
Foto: IMAGO

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Chris Richards sorgt bei der Heim-Weltmeisterschaft für einen historischen Moment – der Ex-Bayern-Profi stellt eine seit Jahrzehnten unerreichte Marke auf.

Bei der Heim-Weltmeisterschaft sorgt ein ehemaliger Spieler des FC Bayern München für einen besonderen Moment in der Turnierhistorie. Chris Richards, der einst beim Rekordmeister unter Vertrag stand, hat mit einer herausragenden Leistung für die US-Nationalmannschaft einen historischen Bestwert aufgestellt.


Beim 4:1-Auftaktsieg der USA gegen Paraguay gehörte der Innenverteidiger zu den besten Spielern auf dem Rasen. Er zeigte sich als Anführer in der Abwehr und gewann wichtige Zweikämpfe.

Vor allem mit seiner Sicherheit und Stabilität im Spielaufbau glänzte der 26-Jährige und schaffte es sogar, sich mit seiner Leistung in den WM-Geschichtsbüchern zu verewigen.

Neuer WM-Rekord für Richards

Laut Statistik erreichte Richards dabei eine Marke, die in dieser Form seit Jahrzehnten nicht mehr bei einer Weltmeisterschaft gesehen worden war. Der Abwehrspieler von Crystal Palace spielte insgesamt 83 Pässe, von denen jeder einzelne bei einem Mitspieler landete.

Laut Opta ist er damit der erste Spieler, seitdem es die detaillierte Datenerfassung gibt, der bei einer so hohen Anzahl von Pässen eine Passquote von 100 Prozent erreichte.

Dass Richards eine derart starke Performance zeigt, kommt umso überraschender, da er erst kurz vor Turnierstart wieder fit geworden war, nachdem er sich am letzten Spieltag der Premier League verletzt hatte.

Schwerer Stand in München

Richards spielte von 2018 bis 2022 beim Rekordmeister, wo er sich aber nie richtig durchsetzen konnte. 2018 kam er für rund fünf Millionen Euro aus Dallas und spielte zunächst für die U19.

Chris Richards
Foto: IMAGO

Nach dem Sprung zu den Profis folgten zwei Leihen zur TSG Hoffenheim. 2022 entschied man sich an der Säbener Straße dafür, Richards endgültig abzugeben und verkaufte ihn für 12 Millionen Euro an Crystal Palace, wo er nach wie vor spielt. Dort kam er in der abgelaufenen Saison in 33 Premier-League-Partien zum Einsatz und gewann die Conference League.

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