Der FC Bayern will und wird in diesem Sommer einige Spieler abgeben. Dazu zählt auch Alexander Nübel. Die Stuttgart-Leihe endet, Bayern plant nicht mehr mit dem Torhüter. Und greift nun zu einem drastischen Schritt.
Nübel war in den letzten Jahren nach Stuttgart verliehen, spielte vorher schon auf Leihbasis für die AS Monaco. Der Torhüter kassiert in München ein hohes Gehalt, das man sich sparen will.
Aktuell ist vor allem Besiktas interessiert, die erste Offerte von zehn Millionen Euro inklusive Boni wurde seitens des Rekordmeisters abgelehnt. Unter Wert will man den Spieler auch nicht verkaufen.
Nübel: Bayern macht Ansage
Der Poker stockt momentan also, obwohl beiden Seiten absolut klar ist, dass der Keeper in München keine Zukunft hat. Nübel selbst soll aktuell von einem Wechsel nach Istanbul auch noch nicht vollends überzeugt sein. Das macht einen Deal noch einmal komplizierter.

Laut Sky-Informationen hat der FC Bayern nun das Gespärch mit der Spielerseite gesucht. Nübels Agentur soll dabei von Max Eberl darüber informiert worden sein, dass Nübel nicht zum offiziellen Trainingsstart bei den Bayern an der Säbener Straße erscheinen solle. Bis dahin solle versucht werden, einen neuen Verein für ihn zu finden.
Derweil hat Besiktas offensichtlich noch einmal verdeutlicht, dass man Nübel verpflichten will und als Nummer eins einplant. Der Austausch mit den Beratern des Torhüters ist demnach aktuell permanent vorhanden.
Die Knallhart-Maßnahme von Eberl und den Bayern unterstreicht noch einmal die Dringlichkeit: Bayern will Nübel abgeben, das Gehalt sparen und Geld für ihn einnehmen. Dass er nicht mit der Mannschaft trainieren muss, das hat auch noch einen anderen Grund. Denn sollte der Keeper bis zu seinem eigentlichen Einstieg in das Training noch keinen Verein gefunden haben, dann wäre eine Verletzung alles andere als ideal.

