Drei neue Transferkandidaten für Bayern: Das steckt dahinter

Sebastian Mittag
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Die Bayern haben mit Ismael Saibari und Nathaniel Brown bereits zwei hochkarätige Transfers für die kommende Saison getätigt. Doch weitere Spieler werden mit den Münchnern in Verbindung gebracht. FCBinside schätzt die neuesten Gerüchte ein.

Der FC Bayern hat auf dem Transfermarkt bereits doppelt zugeschlagen. Nach den Verpflichtungen von Ismael Saibari und Nathaniel Brown richtet sich der Blick der Verantwortlichen nun auf die nächsten möglichen Baustellen im Kader. Dabei wurden zuletzt neue Kandidatem ins Spiel gebracht. Doch wie realistisch sind diese Personalien tatsächlich?


Für Verwunderung sorgte zuletzt vor allem der Name Orlando Gill. Der paraguayische Nationaltorhüter spielte sich bei der Weltmeisterschaft mit starken Leistungen, unter anderem gegen Deutschland, ins Rampenlicht und wurde zuletzt als „spannende Personalie“ für den FC Bayern gehandelt.

Tatsächlich beobachten die Münchner den internationalen Torhütermarkt regelmäßig. Ein konkreter Transfer erscheint derzeit allerdings wenig wahrscheinlich. Mit Manuel Neuer als Nummer 1 und Jonas Urbig als designiertem Nachfolger sieht sich der Rekordmeister auf dieser Position hervorragend aufgestellt.

Erst wenn sich nach dem Karriereende von Neuer zeigen sollte, dass Urbig den hohen Erwartungen nicht gerecht wird, könnte eine größere Investition auf dem Torhütermarkt überhaupt zum Thema werden. Aktuell besteht dafür jedoch kein akuter Handlungsbedarf.

Nusa glänzt mit Norwegen

Etwas anders gestaltet sich die Situation bei Antonio Nusa. Der norwegische Nationalspieler überzeugt bei der Weltmeisterschaft erneut mit starken Leistungen und gilt intern durchaus als interessanter Spieler. Nach Informationen von BILD-Fußballchef Christian Falk schätzen die Bayern das große Potenzial des Leipziger Offensivstars.

Ein konkreter Transfer ist derzeit jedoch nicht geplant. Zum einen haben die Münchner mit Saibari bereits erheblich in ihre Offensive investiert. Zum anderen dürfte Nusa durch seine starke WM und das Interesse mehrerer englischer Topklubs immer teurer werden.

Hinzu kommt, dass RB Leipzig den Flügelspieler nach einem möglichen Abgang von Yan Diomande wohl nur äußerst ungern ziehen lassen würde. Deshalb erscheint ein Wechsel nach München aktuell eher unwahrscheinlich.

Bremer ein Kandidat für die Defensive

Auch Gleison Bremer bleibt ein Kandidat für den FC Bayern. Der Brasilianer wird immer wieder mit den Münchnern in Verbindung gebracht, zuletzt sollen die Kontakte laut italienischen Medien sogar wieder intensiver geworden sein. Juventus ist offenbar inzwischen bereit, den Innenverteidiger deutlich günstiger abzugeben als ursprünglich angenommen. Statt der festgeschriebenen 58 Millionen Euro könnten rund 40 Millionen Euro ausreichen.

Dennoch gibt es auch hier eine entscheidende Voraussetzung. Bevor der FC Bayern überhaupt ernsthaft über einen Bremer-Transfer nachdenken kann, müssten zunächst Spieler wie Minjae Kim oder Hiroki Ito verkauft werden. Erst dadurch würden sowohl ein Kaderplatz als auch die finanziellen Möglichkeiten für einen weiteren hochkarätigen Innenverteidiger entstehen.

Gleison Bremer
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Damit bleibt die Kaderplanung an der Säbener Straße spannend. Während Orlando Gill aktuell eher eine Personalie für die langfristige Beobachtung ist und Antonio Nusa momentan kaum realistisch erscheint, könnte Gleison Bremer bei entsprechenden Verkäufen durchaus noch einmal zu einem heißen Thema werden.

Nach den millionenschweren Verpflichtungen von Brown und Saibari werden weitere größere Transfers wohl nur möglich sein, wenn der FC Bayern zuvor selbst Einnahmen auf dem Transfermarkt erzielt.

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