Für Luis Diaz ist die WM beendet. Der Offensivstar des FC Bayern zeigte im Achtelfinale gegen die Schweiz eine engagierte Leistung und verwandelte im Elfmeterschießen sicher – am Ende jubelten jedoch die Eidgenossen über den Einzug ins Viertelfinale.
Luis Diaz muss seinen Traum vom WM-Titel begraben. Kolumbien unterlag der Schweiz im Achtelfinale nach 120 torlosen Minuten mit 4:5 im Elfmeterschießen und schied damit aus dem Turnier aus.
Der Bayern-Neuzugang gehörte dabei erneut zu den auffälligsten Offensivspielern seiner Mannschaft. In einer über weite Strecken intensiv geführten, aber chancenarmen Partie versuchte Diaz immer wieder, mit seinem Tempo und seinen Dribblings für Gefahr zu sorgen.
Diaz übernimmt Verantwortung vom Punkt
Die beste Gelegenheit des 28-Jährigen bot sich nach einer Stunde Spielzeit. Nach einem schnellen Angriff zog Diaz aus aussichtsreicher Position ab, scheiterte jedoch am stark reagierenden Schweizer Torhüter Gregor Kobel.
Auch in der Verlängerung blieb Kolumbien dem Sieg näher. Jhon Lucumi traf per Kopf nur die Latte, wenig später verhinderte Kobel mit einer Glanzparade gegen Jhojan Campaz den möglichen Führungstreffer. Auf der anderen Seite ließ aber auch die Schweiz gute Chancen ungenutzt, sodass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste.

Dort bewies Diaz Nervenstärke. Der Bayern-Star verwandelte seinen Strafstoß souverän und hielt Kolumbien zunächst im Rennen. Weil jedoch Davinson Sanchez nur die Unterkante der Latte traf und Kobel anschließend gegen Cucho Hernandez parierte, setzte sich am Ende die Schweiz durch. Ruben Vargas verwandelte den entscheidenden Elfmeter zum 5:4.
Für Diaz endet die WM damit früher als erhofft. Der Offensivspieler hinterließ bei seinem ersten großen Turnier als Bayern-Profi dennoch einen starken Eindruck und zählte zu den wichtigsten Offensivkräften Kolumbiens.

