WM-Star zum Schnäppchenpreis: Schlagen die Bayern zu?

Sebastian Mittag
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Orlando Gill zählt zu den großen Überraschungen der Weltmeisterschaft – und könnte für vergleichsweise wenig Geld zu haben sein. Nun wird der Torhüter erneut mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht.

Der FC Bayern beobachtet den internationalen Torwartmarkt weiterhin sehr aufmerksam. Obwohl die Hierarchie mit Manuel Neuer, Jonas Urbig und Sven Ulreich für die kommende Saison eigentlich klar geregelt ist, taucht der Name Orlando Gill erneut im Umfeld des Rekordmeisters auf.


Wie Transfer-Experte Ekrem Konur berichtet, gehört der FC Bayern zu den Vereinen, die den paraguayischen Nationaltorhüter von San Lorenzo auf dem Zettel haben. Demnach beschäftigen sich auch Manchester United und Olympiakos mit dem 25-Jährigen.

Gill wäre für rund sechs Millionen Euro zu haben

Besonders interessant: Laut Konur verfügt Gill über eine Ausstiegsklausel in Höhe von sieben Millionen US-Dollar. Umgerechnet entspricht das aktuell rund sechs Millionen Euro – eine Summe, die für einen Nationaltorhüter mit starkem Entwicklungspotenzial durchaus überschaubar wäre.

Gill spielte sich bei der Weltmeisterschaft nachhaltig ins Rampenlicht. Vor allem im Sechzehntelfinale gegen Deutschland avancierte der 1,98 Meter große Keeper mit mehreren starken Paraden – insbesondere im Elfmeterschießen – zu einem der Matchwinner Paraguays.

Sein Aufstieg verlief rasant. Noch vor wenigen Jahren war Gill selbst in seiner Heimat kaum bekannt. Erst Anfang 2025 setzte er sich bei San Lorenzo als Stammtorhüter durch und etablierte sich wenig später auch als Nummer eins der paraguayischen Nationalmannschaft.

Orlando Grill
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Ob der FC Bayern seine Bemühungen tatsächlich intensiviert, bleibt allerdings offen. Mit Neuer als Nummer 1 und Jonas Urbig als designiertem Nachfolger besteht aktuell kein akuter Handlungsbedarf zwischen den Pfosten. Dennoch passt Gill mit seinem Alter, seinem Entwicklungspotenzial und der vergleichsweise niedrigen Ausstiegsklausel durchaus in das langfristige Anforderungsprofil der Münchner. Konkurrenz droht den Bayern dabei allerdings aus England und Griechenland, wo Manchester United und Olympiakos die Situation ebenfalls genau beobachten sollen.

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