Der FC Bayern soll sich auf der Suche nach einem neuen Mittelfeldspieler unter anderem mit Fabian Ruiz beschäftigen. Aktuellen Informationen zufolge dürfte ein Transfer des spanischen Nationalspielers allerdings nur schwer zu realisieren sein.
Nach den Abgängen von Leon Goretzka und Raphael Guerreiro sowie dem bevorstehenden Wechsel von Nachwuchstalent Noel Aseko zu Eintracht Frankfurt sondieren die Münchner weiterhin den Transfermarkt auf der Suche nach einem neuen Mittelfeldspieler.
Wie der kicker berichtet, halten die Bayern Ausschau nach einem erfahrenen Achter – dabei soll auch Fabian Ruiz von Paris Saint-Germain auf der Kandidatenliste stehen.
Der 30-Jährige zählt bei der Weltmeisterschaft zu den Leistungsträgern der spanischen Nationalmannschaft und konnte seinen starken Eindruck aus der vergangenen Saison bei PSG bestätigen. Da sein Vertrag in Paris bislang nur bis 2027 läuft, schien ein Wechsel in diesem Sommer zumindest nicht ausgeschlossen.
Romano: Verlängerung bereits vereinbart
Nun sorgt Transfer-Experte Fabrizio Romano allerdings für einen deutlichen Dämpfer bei den Spekulationen um einen möglichen Bayern-Wechsel.
„Die Einigung zwischen Ruiz und Paris Saint-Germain über einen neuen Vertrag ist bereits seit zwei Monaten unter Dach und Fach. Fabián hat bereits zugestimmt, einen neuen Dreijahresvertrag mit der Option auf eine Verlängerung um ein weiteres Jahr zu unterzeichnen“, erklärte Romano.
Sollte die Vertragsverlängerung wie erwartet offiziell werden, wäre ein Wechsel des Spaniers in diesem Sommer praktisch vom Tisch.
PSG plant langfristig mit Ruiz

Die Aussagen von Romano unterstreichen, welchen Stellenwert Ruiz bei den Franzosen genießt. Nachdem sich der Mittelfeldspieler unter Luis Enrique zu einer festen Größe entwickelt hat, möchte PSG den Vertrag vorzeitig verlängern und ein klares Zeichen setzen.
Für den FC Bayern dürfte sich damit die Suche nach einem neuen Mittelfeldspieler komplizierter gestalten. Zwar beobachten die Münchner den Markt weiterhin intensiv, doch bei Ruiz scheinen die Chancen auf eine Verpflichtung derzeit äußerst gering zu sein. Damit dürfte sich der Rekordmeister bei der Suche nach einer Verstärkung für das zentrale Mittelfeld verstärkt nach Alternativen umsehen.

