Immer wieder wird Vinicius Junior mit einem möglichen Abschied von Real Madrid in Verbindung gebracht. Auch der FC Bayern wurde zuletzt als möglicher Interessent gehandelt. Laut BILD-Fußballchef Christian Falk ist an den Spekulationen jedoch nichts dran.
Die Zukunft von Vinícius Júnior sorgt derzeit für zahlreiche Schlagzeilen. Da die Vertragsgespräche zwischen dem brasilianischen Nationalspieler und Real Madrid zuletzt ins Stocken geraten sein sollen, kursieren Gerüchte über einen möglichen Wechsel. Auch der FC Bayern wurde dabei als potenzieller Interessent genannt.
BILD-Fußballchef Christian Falk widerspricht diesen Spekulationen allerdings deutlich. Der Transfer-Experte stellte klar: Es stimme nicht, dass der FC Bayern München Vinicius Jr. diesen Sommer auf seiner Liste habe, für den Fall, dass der Brasilianer einen Wechsel von Real Madrid anstrebt.
Damit reagiert Falk auf Berichte, wonach die Münchner die Situation des Flügelspielers genau beobachten würden. Nach seiner Einschätzung ist ein Transfer des 26-Jährigen jedoch ausgeschlossen.
Gehaltsstruktur und Kader sprechen gegen einen Transfer
Als Hauptgründe nennt Falk sowohl finanzielle als auch sportliche Aspekte. “Ja, natürlich würde ein Spieler wie der 26-Jährige im Kader des FC Bayern München wirklich gut aussehen, aber das wird auf keinen Fall passieren! Der FC Bayern wird das Gehalt nicht zahlen, und mit Harry Kane, Michael Olise, Luis Diaz, Jamal Musiala und nun auch Ismael Saibari verfügt der Verein bereits über einen kompletten Sturm.”

Vor allem die Offensive sei aus Sicht der Bayern-Verantwortlichen bereits hervorragend besetzt. Aktuell bestehe keinerlei Bedarf für einen weiteren Offensivstar. Falk bringt die Haltung des Rekordmeisters deshalb auf den Punkt: “Bei allem Respekt: Für einen Spieler wie Vini Jr. ist einfach kein Platz.”
Neben der sportlichen Planung verweist der Transfer-Experte auch auf die Philosophie des Vereins: „Ich muss auch sagen, dass der FC Bayern München bei Spielern, die die Stimmung in der Kabine negativ beeinflussen könnten, schon immer etwas zurückhaltend war. Das war auch bei Cristiano Ronaldo so, denn es geht nicht nur um die enormen Gehälter, sondern auch um die Auswirkungen auf die Mannschaftskultur.”
Als positives Gegenbeispiel nennt Falk Harry Kane: “Der FC Bayern ist zum Beispiel ein Verein, der gut zu Harry Kane passt, da der Engländer durch und durch ein Teamplayer ist – und genau darauf legt der FC Bayern München Wert.”

