Noch sind die Transferplanungen beim FC Bayern nicht final beendet, nur für den Moment hat man weiteren Neuverpflichtungen abgesehen von Bara Sapoko Ndiaye einen Riegel vorgeschoben. Das kann sich aber schnell ändern.
Nämlich vor allem dann, wenn der Rekordmeister noch weitere Spieler verkauft. Sacha Boey, Joao Palhinha und Bryan Zaragoza sind die logischen Optionen, es gibt aber auch noch andere Spieler, die zumindest bei einem Topangebot wechseln können.
Hiroki Ito soll einer der weiteren Kandidaten sein, bei Min-jae Kim ist Bayern verhandlungsbereit, wenn es eine sehr gute Offerte gibt. Ansonsten soll der Südkoreaner als Backup-Verteidiger eingeplant werden.
In der Abwehr ist noch ein Neuzugang möglich, wenn Ito und Kim den Verein verlassen. Hier wurde Bayern zuletzt unter anderem mit Yann Bisseck von Inter und Gleison Bremer von Juventus in Verbindung gebracht.
Galatasaray an Bremer interessiert
Juventus würde den Brasilianer gerne behalten, sieht ihn aber auch als einen der Spieler an, die in diesem Sommer durchaus das Potenzial haben, für höhere Einnahmen zu sorgen, die dann wiederum wieder reinvestiert werden können.

Laut der Gazzetta dello Sport hat sich jetzt Galatasaray in den Poker um den Abwehrspieler eingemischt. Zwar entsprach der erste Vorstoß noch nicht den Vorstellungen von Juventus, doch der türkische Topklub macht Druck beim Brasilianer.
Vor allem das Gehalt, das Galatasaray anbietet, ist sehr lukrativ: Es handelt sich um ein Gehalt in Höhe von 8 Millionen Euro netto, etwa zwei Millionen mehr als der Spieler in Turin verdient.
Der Verteidiger hat das Angebot zwar nicht angenommen, aber die Tür dem Bericht zufolge auch nicht zugeschlagen. Das könnte bedeuten, dass er offen für einen Wechsel in die Türkei ist, aber vorher noch abwartet, ob sich eine möglicherweise noch bessere Option bietet.
Mit Juventus würde Bremer jedenfalls nicht in der Champions League spielen, die Teilnahme an der Königsklasse hat die Vecchia Signora in der Vorsaison verspielt.

