„Das darf nicht mehr sein“: Hoeneß rechnet mit dem DFB-Team ab

Foto: IMAGO

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen

Die deutsche Nationalmannschaft spielte im Sommer keine gute Weltmeisterschaft. Schon im Sechzehntelfinale war im Spiel gegen Paraguay Schluss. Das sorgte nicht gerade für Begeisterung, Julian Nagelsmann wurde nach dem Turnier entlassen. Jetzt erneuert Bayern-Patron Uli Hoeneß seine Kritik.

Die Kritik am DFB-Team fiel im Nachhinein auch sehr deutlich aus. Viele Experten wunderten sich auch darüber, welche Privilegien die Familien der Spieler genossen. Es herrschte, das war der Grundtenor, nicht diese typische Turniersituation, bei der der Fokus stets hochgehalten werden konnte.


Auch Uli Hoeneß, der Ehrenpräsident des FC Bayern, hatte sich nach dem Turnier kritisch geäußert. Dieser Kritik hat er nun noch einmal Nachdruck verliehen.

Hoeneß über DFB-Team: „Kann nicht sein“

Im Rahmen des SportBILD-Awards, der in Hamburg verliehen wurde und bei dem Hoeneß selbst für sein Lebenswerk geehrt wurde, teilte der Bayern-Patron noch einmal aus.

Angesprochen auf die deutsche Nationalmannschaft und die WM in diesem Jahr fand er sehr deutliche Worte. „Also, dass die deutsche Mannschaft da in Amerika einen Betriebsausflug gemacht hat, das wissen wir ja alle. Und das darf nicht mehr sein. Die müssen bereit sein, sich den Arsch aufzureißen“, so Hoeneß.

Uli Hoeneß
Foto: IMAGO

Und weiter: „Es kann nicht sein, dass da ein Familienausflug stattfindet mit Frau und Kindern. Ich glaube nicht, dass das bei Jürgen Klopp möglich ist. Und deshalb glaube ich, dass Jürgen wieder Disziplin reinbringt.“ Die ersten Duftmarken wird Klopp im September setzen, wenn es in der Nations League unter anderem gegen die Niederlande geht.

Für die Zukunft hofft Hoeneß, dass es auch im Nachwuchsbereich im deutschen Fußball Veränderungen und Revolutionen gibt. „Ich habe früher nach der Schule gekickt auf der Straße, bis meine Mutter uns bei Dunkelheit vom Platz geholt hat. Das gibt es doch heute gar nicht mehr. Und wir leben in einem Land, wo es den meisten sehr gut geht. Darin sehe ich die größte Gefahr auch für unseren Fußball“, so Hoeneß.

Füge uns als bevorzugte Quelle bei Google hinzuFolgen
Teile diesen Artikel