Der FC Bayern hat in der ersten Runde im DFB-Pokal eine durchaus schwere Hürde zu überspringen. Für die Bayern geht es nämlich gegen einen Zweitligisten, was nie ganz einfach ist. Es geht an die Bremer Brücke zum VfL Osnabrück.
Und nachdem die Osnabrücker es schafften, nach einem durchwachsenen Start zuletzt gegen den VfL Bochum zu gewinnen, hat man sich auch wenig mehr Selbstvertrauen verschaffen können.
Das zeigt sich auch bei den Aussagen von Trainer Timo Schultz, der vor dem Spiel gegen die Bayern durchaus optimistisch ist, dass eine Chance auf eine Überraschung besteht.
Schultz will die Bayern schocken
„Es ist der DFB-Pokal, er hat seine eigenen Regeln. Wir wollen die zweite Runde erreichen, auch gegen Bayern München. Die Bremer Brücke ist ein ganz besonderes Stadion. Ich weiß, die Chancen stehen wahrscheinlich nicht gut für uns, aber im DFB-Pokal ist alles möglich“, erklärte Schultz.
Und er wies auch darauf hin: „Bayern München hat den Pokal letztes Jahr gewonnen, aber in den Jahren davor kamen sie bestenfalls bis ins Viertelfinale. Das Spiel beginnt 0:0, wir spielen elf gegen elf. Mal sehen, was passiert“ Es gibt also das Gefühl, dass man etwas gegen den großen Favoriten erreichen kann. Und Schultz schockte die Bayern schon als Spieler, war Teil des „Weltpokalsiegerbesieger“-Teams des FC St. Pauli im Jahr 2002.

Doch wie will Schultz die fußballerische Übermacht der Bayern eindämmen? „Wir müssen auch mutig spielen, auch wenn wir den Ball haben, um die Chancen zu kreieren, die wir brauchen, wenn wir das Spiel gewinnen wollen. Ich denke, wir haben auch die Qualität dafür. Das wird unser Ansatz sein: Sie mit dem Ball ebenfalls zu beschäftigen, anstatt uns einfach nur auf Umschaltphasen zu verlassen“, erklärte der Osnabrück-Coach angriffslustig. Es könnte also ein schwieriges Spiel für die Bayern werden, wenn man nicht an das eigene Leistungsmaximum kommt.

