Der FC Bayern hat in diesem Sommer schon zwei absolute Toptransfers getätigt. Geht es nach den Verantwortlichen des Rekordmeisters, dann muss gar nicht mehr so viel gemacht werden. Uli Hoeneß, der Ehrenpräsident, sieht das offenbar genauso.
Der Bayern-Patron hat noch immer einen großen Einfluss, weil er nicht nur im Aufsichtsrat ein großes Wort mitzureden hat, sondern auch im neuen Transferkomitee des FC Bayern mitredet.
Für Hoeneß wie auch andere Mitglieder des Aufsichtsrats ist es wichtig, dass die Bayern am Ende des Transfersommers sowohl kluge Verstärkungen zum Kader hinzugefügt haben, aber eben auch eine gewisse finanzielle Balance erreichen.
Hoeneß macht Druck: Verkäufe Priorität
Nach gut 100 Millionen Euro Ausgaben und deutlich weniger Einnahmen heißt das: Es muss verkauft werden, ehe noch etwas passiert. Alexander Nübel oder Noel Aseko sind Spieler, die der FCB in diesem Sommer schon abgegeben hat.
Laut Sky Informationen soll Hoeneß intern klargestellt haben, dass jetzt erst einmal weitere Abgänge auf der Tagesordnung stehen sollen. Sacha Boey, Joao Palhinha und Bryan Zaragoza sind dabei die Spieler, die priorisiert verkauft werden sollen. Armindo Sieb kann den FC Bayern ebenfalls verlassen.

Bei Hiroki Ito und Alphonso Davies wäre man bei einem sehr guten Angebot ebenfalls gesprächsbereit. Insbesondere Davies soll aber nach neuesten Meldungen um seinen Platz kämpfen wollen. Nach einem für ihn sehr schwierigen Jahr will er in den Rhythmus kommen und dann angreifen.
Aber auch ohne einen Davies-Abgang ist Potenzial für weitere Einnahmen vorhanden, vor allem dann, wenn man den Portugiesen Palhinha ohne eine vorherige Leihe abgeben kann.
Wenn dann genügend Geld eingenommen wurde, kann es sein, dass Bayern noch einmal tätig wird. Die Position des Rechtsverteidigers steht dabei nicht im Fokus, aber ein Backup für die Offensive oder eben doch noch ein weiterer Spieler für das Zentrum scheinen realistische Optionen zu sein. Bis dahin wird vor allem Hoeneß dafür sorgen, dass die Verantwortlichen um Max Eberl daran erinnert werden, dass die Einnahmen Priorität genießen.

