Kvaratskhelia-Bruder spielt groß auf! Bayern hält Kontakt

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Khvicha Kvaratskhelia zählt längst zu den größten Offensivstars im Weltfußball. Beim FC Bayern richtet sich der Blick jedoch nicht auf den PSG-Profi, sondern auf dessen jüngeren Bruder Tornike. Der 16-Jährige machte nun erneut mit einer starken Leistung auf sich aufmerksam – und bleibt ein heißer Kandidat für die Zukunft des Rekordmeisters.

Dass die Münchner Tornike Kvaratskhelia seit geraumer Zeit beobachten, ist kein Geheimnis. Der georgische Offensivspieler war bereits zu Gast an der Säbener Straße und durfte sogar beim FC Bayern mittrainieren. Ein Wechsel kam damals allerdings nicht zustande, da der Flügelspieler aufgrund der FIFA-Regularien für Spieler aus Nicht-EU-Staaten erst mit seinem 18. Geburtstag ins Ausland wechseln darf.


Bis dahin sammelt der Youngster weiter wichtige Erfahrungen bei Dinamo Tiflis – und empfiehlt sich dort zunehmend für den nächsten Karriereschritt.

Tornike überzeugt auf internationaler Bühne

In der Qualifikation zur UEFA Conference League gehörte Kvaratskhelia beim 3:0-Erfolg gegen den litauischen Vertreter Žalgiris zu den auffälligsten Akteuren auf dem Platz.

Vor allem über die linke Seite sorgte der 16-Jährige immer wieder für Gefahr. Mit mutigen Dribblings, hohem Tempo und seiner direkten Spielweise stellte er die gegnerische Defensive mehrfach vor große Probleme. Dabei wurden unweigerlich Erinnerungen an seinen älteren Bruder Khvicha wach, der ebenfalls über seine Dynamik und sein starkes Eins-gegen-eins-Spiel den internationalen Durchbruch schaffte.

Nach Informationen der BILD genießt Tornike Kvaratskhelia beim FC Bayern weiterhin einen hohen Stellenwert. Die Verantwortlichen sollen den Kontakt zur Spielerseite bewusst intensiv pflegen, um bei einem möglichen Wechsel im richtigen Moment handlungsfähig zu sein.

Trainer zieht Vergleich mit Khvicha

Tornike Kvaratskhelia
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Auch Dinamo-Coach Temur Kezbaia zeigte sich nach der Partie voll des Lobes für sein Offensivtalent. „Ich bin zufrieden mit Tornike. Er hat schon im ersten Spiel gezeigt, dass er großartigen Fußball spielen kann. Er ist 16 Jahre alt, trainiert hart, aber er ist noch nicht bereit für 90 Minuten. Er wurde oft gefoult, war aber trotzdem einer der Besten“, erklärte der Trainer.

Besonders bemerkenswert fiel sein Vergleich mit dem berühmten Bruder aus: „Er hat alles, er steht Khvicha in nichts nach, und ich hoffe, er wird die Erwartungen erfüllen.“

Ob Tornike Kvaratskhelia tatsächlich eines Tages das Trikot des FC Bayern tragen wird, bleibt offen. Klar ist jedoch: Die Münchner beobachten die Entwicklung des georgischen Top-Talents weiterhin ganz genau. Gelingt es dem 16-Jährigen, seine starken Leistungen auf internationaler Bühne zu bestätigen, dürfte das Interesse des Rekordmeisters in den kommenden Jahren kaum kleiner werden.

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