Ladenhüter Boey? So hoch ist die Ablöseforderung der Bayern

Sebastian Mittag
Foto: IMAGO

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Sacha Boey zählt weiterhin zu den Verkaufskandidaten des FC Bayern. Mehrere Vereine sollen den Rechtsverteidiger beobachten, doch bislang kam kein Transfer zustande. Nun ist bekannt geworden, welche Ablöse sich die Münchner für den Franzosen vorstellen.

Für den FC Bayern bleibt die Bereinigung des Kaders eines der wichtigsten Themen in den letzten Wochen des Transferfensters. Während die Verpflichtungen von Nathaniel Brown und Ismael Saibari bereits frühzeitig abgeschlossen wurden, gestaltet sich die Suche nach Abnehmern für einige Verkaufskandidaten deutlich schwieriger.


Zu den prominentesten Namen gehört Sacha Boey. Der Rechtsverteidiger konnte sich seit seinem Wechsel von Galatasaray nie nachhaltig durchsetzen und spielt in den Planungen des Rekordmeisters offenbar keine zentrale Rolle mehr.

Bayern bleibt bei Preisvorstellung

Wie im BILD-Podcast „Bayern Insider“ berichtet wurde, verlangen die Verantwortlichen des FC Bayern rund 15 Millionen Euro für den 24-Jährigen.

Mehrere Klubs aus der Premier League sollen Boey weiterhin beobachten. Ein konkreter Durchbruch in den Verhandlungen lässt allerdings noch auf sich warten. Die Münchner scheinen bei ihrer Preisvorstellung bislang keine Abstriche machen zu wollen.


 

Boey war im Winter 2024 für rund 30 Millionen Euro von Galatasaray nach München gewechselt. Sollte der Franzose den Verein tatsächlich für 15 Millionen Euro verlassen, müssten die Bayern einen deutlichen Verlust auf die ursprüngliche Ablösesumme hinnehmen.

Damit reiht sich Boey in eine Gruppe von Spielern ein, deren Verkäufe den Verantwortlichen derzeit Kopfzerbrechen bereiten. Auch João Palhinha und Bryan Zaragoza stehen auf der Verkaufsliste, bislang konnte jedoch für keinen der drei Profis eine Lösung gefunden werden.

Für Sportvorstand Max Eberl bleibt die Abgangsseite damit eine der größten Baustellen dieses Transfersommers. Gelingen die geplanten Verkäufe, würde der FC Bayern nicht nur Gehaltsbudget freimachen, sondern auch zusätzlichen finanziellen Spielraum für die Zukunft gewinnen.

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