Der FC Bayern steht offenbar kurz vor dem nächsten Transfer. Sportdirektor Christoph Freund hat nach dem Testspiel gegen Wehen Wiesbaden den Durchbruch in den Verhandlungen bestätigt.
Während der FC Bayern seine Kaderplanung für die neue Saison weiter vorantreibt, zeichnet sich der nächste Neuzugang ab. Nach Nathaniel Brown und Ismael Saibari soll nun auch Bara Sapoko Ndiaye dauerhaft an die Säbener Straße wechseln.
Der 18-Jährige war in der vergangenen Rückrunde bereits von der gambischen Fußball-Akademie Gambinos Stars Africa an den FC Bayern ausgeliehen und konnte dabei einen starken Eindruck hinterlassen. Nun steht die feste Verpflichtung offenbar unmittelbar bevor.
Freund: Nur noch letzte Details offen
Nach der 1:2-Niederlage im Testspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden gab Sportdirektor Christoph Freund ein positives Update zu den Verhandlungen: „Letzte Details sind noch zu klären, aber ich gehe davon aus, dass er mit uns in die Saison startet. Bara wird am kommenden Montag die Leistungstests machen und dann zum Trainingslager an den Tegernsee kommen“, sagte er.
Damit dürfte der Transfer kurz vor dem Abschluss stehen. Zuletzt hatten sich die Gespräche zwischen den beteiligten Parteien noch hingezogen. Hintergrund waren unter anderem die Verhandlungen über die Ablösesumme.

Ndiaye hatte seinen Marktwert in den vergangenen Monaten deutlich gesteigert. Der Senegalese überzeugte nicht nur im Training unter Vincent Kompany, sondern kam überraschend bereits auf vier Bundesliga-Einsätze für den Rekordmeister. Zudem schaffte er den Sprung in den WM-Kader seines Heimatlandes Senegal, was sein Ansehen auf dem Transfermarkt zusätzlich erhöhte.
Kompany gilt intern als großer Befürworter einer festen Verpflichtung des Mittelfeldtalents und soll sich früh dafür eingesetzt haben, Ndiaye dauerhaft in München zu halten. Nach den Aussagen von Freund spricht nun vieles dafür, dass der 18-Jährige schon beim Trainingslager am Tegernsee offiziell zum Bayern-Kader gehören wird und damit als weiterer Neuzugang in die Saison 2026/27 startet.

