Joao Palhinha war in der vergangenen Saison zu den Tottenham Hotspur verliehen. Der FC Bayern hoffte darauf, dass die Spurs den Spieler fest verpflichten, doch daraus wurde nichts. Palhinha bleibt zwar Streichkandidat Nummer eins, eine Aussage nach dem ersten Test in Wiesbaden überrascht nun aber.
Viel wurde in den letzten Tagen rund um den Portugiesen geschrieben. Klubs aus Italien bleiben dran, Benfica aus Portugal versucht, eine Lösung zu finden, wie man Palhinha finanzieren kann und mit Aston Villa spricht man auch.
Vor allem der Klub aus Birmingham soll zuletzt sein eigenes Interesse deutlich intensiviert haben. Gut für Bayern? Nicht unbedingt, denn es gehören immer mehrere Parteien zu einem Wechsel.
Palhinha überrascht mit Aussage
Weil sich noch kein Transfer anbahnt stand Palhinha zum Trainingsauftakt beim Rekordmeister auf dem Platz und absolvierte die Leistungstests. Er reiste auch mit nach Wiesbaden zum ersten Testspiel (1:2), kam eine Halbzeit zum Einsatz.

Im Rahmen des Spiels zum 100-jährigen Bestehen des Klubs aus der hessischen Landeshauptstadt bekräftigte Christoph Freund, der Sportdirektor des FC Bayern, noch einmal, dass die Bayern weder mit Palhinha noch mit Sacha Boey planen. Und ihnen das auch schon so mitgeteilt wurde. Auch, wenn beide spielten.
Für eine Überraschung sorgte dann der Portugiese selbst, der sich in der Mixed Zone dann doch anders äußerte. „Der Plan ist, meine Position hier zu behalten“, zitiert ihn die Abendzeitung nach dem Spiel.
Angesichts der Freund-Aussagen kommt die Palhinha-Aussage doch sehr überraschend. Sowohl der Klub als auch der Trainer planen nicht mit Palhinha. Warum folgt also jetzt die Kampfansage?
Klar ist weiterhin, dass es Interesse am Portugiesen gibt. Einer Rückkehr nach Portugal, in die Nähe seiner Familie, soll er weiterhin positiv gegenüberstehen. Und wer weiß, vielleicht wird das Kapitel Premier League bei Aston Villa ja doch noch einmal heißer.

