DFB-Euphorie durch Klopp? Kahn tritt auf die Bremse

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Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer und soll beim DFB jetzt für einen Umschwung sorgen. Der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool hat die Aufgabe, die Mannschaft wieder an die Weltspitze zu führen. 

Und sein erster Auftritt sorgte schon für Gesprächsstoff. Während seiner Antrittspressekonferenz entfachte Klopp eine gewisse Euphorie.


„Wenn man die Reaktionen hört, dann sieht man schon, dass er nur durch seine Präsenz und sein Auftreten eine wahnsinnige Euphorie entfacht. Das ist etwas, was das Land braucht“, erklärte Chefkritiker Didi Hamann gegenüber Sky. 

Kahn tritt auf die Klopp-Bremse

Oliver Kahn ist da ein wenig anderer Meinung. Nicht, weil er Klopp keine tiefgreifenden Veränderungen zutraut, sondern weil er ein ganzes Paket an Problemen sieht.

„Ich persönlich glaube, dass es nicht so einfach ist, wie sich das viele vorstellen. Ich glaube, dass die Probleme durchaus auch tiefer liegen“, erklärte Kahn am Rande eines Charity-Golfturniers gegenüber BR. 

Jürgen Klopp
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Zunächst einmal müssten einige Grundsatzfragen beantwortet werden: „Was möchte man für Spieler in den nächsten Jahren entwickeln? Was möchte man überhaupt für Spieler haben? Wie möchte man Fußball spielen?“

Nichtsdestotrotz sei Klopp „ein sehr erfahrener Mann, der sicherlich einiges bewirken kann“, sagte Kahn. Dahingehend deckt sich die Meinung des Ex-Torhüters des FC Bayern, der sich nach seiner Karriere auch als CEO beim Rekordmeister versuchte, mit der der anderen Experten.

Dennoch sollte jedem klar sein, dass der neue starke Mann beim DFB nicht einfach an zwei, drei Stellschrauben dreht und damit die Grundsatzprobleme im deutschen Fußball löst. Dass er vorab schon viel Rückendeckung mit auf den Weg bekommt ist ein absolut positiver Aspekt. Schon im September geht es für ihn mit den ersten Länderspielen los.

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