Der FC Bayern München beobachtet den Markt weiterhin. Auch wenn bisher schon zwei Transfers getätigt wurden kann sich in diesem Sommer noch etwas tun. Das ist aber von verschiedenen Faktoren abhängig.
Einerseits von Verkäufen. Es war und ist das klare Ziel, dass Bayern im Sommer Spieler abgibt. Bei Alexander Nübel oder Noel Aseko hat das funktioniert, Joao Palhinha, Sacha Boey oder Bryan Zaragoza stehen aber noch immer unter Vertrag.
Laut Sky Informationen sind die Planungen beim Rekordmeister noch nicht abgeschlossen. Aber es kristallisiert sich schon früh zu Beginn der Vorbereitung heraus, dass eine große Transferoffensive nicht mehr in Angriff genommen wird.
Ismael Saibari und Nathaniel Brown, die schon sehr früh fixiert wurden, sollen als Königstransfers dienen. Bara Sapoko Ndiaye könnte weiterhin als Ergänzung kommen. Und sonst?
FC Bayern: Viele Transfers sind nicht geplant
Die Priorität heißt weiterhin: Es soll verkauft werden. Das wurde auch noch einmal bestätigt und intern so angeregt. Der Kader der Bayern soll bewusst klein gehalten werden, damit junge Talente die Chance haben, auf sich aufmerksam zu machen. In der letzten Saison hat das bereits gut funktioniert.

Nur wenn die Einnahmen durch die Verkäufe stimmen, dann kann sich noch etwas tun. Wenn, dann auch nur auf bestimmten Positionen. Hinten rechts soll sich nichts mehr tun, in der Abwehr generell auch nur dann, wenn noch ein signifikanter Abgang erfolgt. So zum Beispiel bei Min-jae Kim, den Bayern gerne als Backup behalten würde, aber bei dem man offen für ein großes Angebot wäre.
Das heißt im Umkehrschluss, dass die Fans des Rekordmeisters jetzt nicht mehr den großen Angriff erwarten sollten. Wenn sich noch etwas Spannendes ergibt, das finanziell machbar ist, schließt man in München nichts aus. Ansonsten werden Brown und Saibari die beiden Neuzugänge bleiben, die voller Überzeugung geholt wurden und den Kader verstärken sollen.

