Zuletzt wurde Luis Diaz mit einem Wechsel nach Saudi-Arabien in Verbindung gebracht. Vorstandschef Jan-Christian Dreesen hat den Spekulationen nun eine deutliche Absage erteilt – und machte gleichzeitig klar, dass auch Michael Olise unverkäuflich ist.
Die Transfergerüchte um Luis Diaz und Michael Olise beschäftigen den FC Bayern weiter. Während Olise zuletzt immer wieder mit Real Madrid in Verbindung gebracht wurde, soll Saudi-Klub Al-Hilal Interesse an Sommer-Neuzugang Luis Diaz zeigen.
Vorstandschef Jan-Christian Dreesen sieht die Spekulationen allerdings äußerst gelassen. Bei einem Mediengespräch in München stellte der 57-Jährige unmissverständlich klar, dass die Bayern ihre Offensivstars nicht abgeben wollen.
Mit Blick auf die zahlreichen Berichte über mögliche Wechsel zeigte sich Dreesen verwundert. „Erstaunlich“ finde er, „was da alles verbreitet werden kann, wenn man selbst die Wahrheit kennt.“
Besonders deutlich wurde der Vorstandsvorsitzende bei der Zukunft von Michael Olise. Nach seinen Angaben habe es bislang keinerlei Kontakt von Real Madrid gegeben. Weder Anrufe noch E-Mails oder andere Anfragen seien beim FC Bayern eingegangen. Ein Verkauf komme ohnehin nicht infrage. „Er hat noch drei Jahre Vertrag, okay?“
Dreesen: „Wir wären ja blöd, oder?“
Dasselbe gelte auch für Luis Diaz, dessen Name zuletzt im Zusammenhang mit Al-Hilal gefallen war. Auf die entsprechenden Gerüchte reagierte Dreesen mit einer klaren Botschaft: „Wir wären ja blöd, oder?“
Der Bayern-Boss ergänzte: „Wir haben so eine wunderbare Mannschaft, ganz ehrlich. Lasst uns mal in die Saison starten und ein paar Tore schießen.“

Die Aussagen passen zur aktuellen Transferstrategie des Rekordmeisters. Mit Nathaniel Brown, Ismael Saibari und Luis Diaz haben die Münchner ihre wichtigsten Verstärkungen bereits verpflichtet. Auf der Abgangsseite sollen dagegen vor allem Joao Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza den Verein verlassen.
Zumindest bei den Leistungsträgern wollen die Verantwortlichen den Kader jedoch unbedingt zusammenhalten. Dreesens klare Worte lassen deshalb kaum Raum für Spekulationen: Weder Olise noch Diaz stehen nach aktuellem Stand zum Verkauf – unabhängig davon, welche Summen aus dem Ausland möglicherweise geboten werden.

