Givairo Read galt über Monate als heißer Kandidat beim FC Bayern. Nachdem ein Wechsel im vergangenen Winter noch an Verletzungen scheiterte, könnte der niederländische U21-Nationalspieler nun in die Serie A wechseln.
Der FC Bayern hatte sich lange intensiv mit einer Verpflichtung von Givairo Read beschäftigt. Zwischenzeitlich standen die Münchner sogar kurz davor, den Rechtsverteidiger von Feyenoord Rotterdam unter Vertrag zu nehmen. Doch der Transfer kam letztlich nicht zustande – inzwischen scheint sich ein anderer Topklub die Dienste des Talents sichern zu wollen.
Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano berichtet, hat die AS Rom Feyenoord ein offizielles Angebot für Read unterbreitet. Demnach bieten die Italiener rund 25 Millionen Euro für den 20-Jährigen. Die Verhandlungen zwischen beiden Vereinen laufen derzeit. Auch Nottingham Forest bemüht sich weiterhin um den Niederländer, nachdem bereits zwei Angebote von Feyenoord abgelehnt wurden.
Bayern war bereits sehr weit
Dass der FC Bayern großes Interesse an Read hatte, hatte Feyenoords ehemaliger Sportdirektor Dennis te Kloese erst vor Kurzem bestätigt. Demnach arbeiteten die Münchner im vergangenen Winter intensiv an einem Transfer. Der Plan sah vor, Read sofort zu verpflichten und ihn bis zum Saisonende auf Leihbasis in Rotterdam zu lassen.
Der Deal platzte jedoch, nachdem sich der Rechtsverteidiger zweimal verletzt hatte. Laut te Kloese entschieden sich die Bayern daraufhin, zunächst abzuwarten und seine Entwicklung weiter zu beobachten.
Auch in diesem Sommer wurde Read erneut mit dem deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht. Zuletzt hatte sich jedoch abgezeichnet, dass die rechte Abwehrseite für die Münchner keine Priorität mehr besitzt. FCB-Sportvorstand Max Eberl ließ zuletzt sogar durchblicken, dass die Bayern wohl keinen weiteren Neuzugang verpflichten werden.
Mit dem Vorstoß der AS Rom könnte sich das Kapitel FC Bayern für Read nun endgültig erledigen. Sollten sich die Italiener mit Feyenoord auf eine Ablöse einigen, würde einer der interessantesten Rechtsverteidiger Europas künftig in der Serie A statt in der Bundesliga auflaufen.

