Der FC Bayern steht unmittelbar vor der festen Verpflichtung von Bara Sapoko Ndiaye. Der 18-jährige Mittelfeldspieler, der bereits in der Rückrunde auf Leihbasis für die Münchner auflief, soll dauerhaft an der Säbener Straße bleiben. Sportvorstand Max Eberl hat nun erklärt, weshalb der Transfer bislang noch nicht offiziell verkündet wurde.
Schon seit mehreren Wochen gilt die feste Verpflichtung von Bara Sapoko Ndiaye als Formsache. Der Senegalese konnte die Verantwortlichen des FC Bayern während seiner Leihe überzeugen und soll künftig fest zum Kader des Rekordmeisters gehören.
Noch fehlt allerdings die offizielle Bestätigung.
Eberl nennt Grund für die Verzögerung
Im Rahmen einer Medienrunde äußerte sich Sportvorstand Max Eberl zum aktuellen Stand der Personalie und machte deutlich, dass der Transfer grundsätzlich auf der Zielgeraden ist.
„Wir haben Noel Aseko verkauft, dadurch einen Kaderplatz frei, den soll Bara bekommen. Dieses Konstrukt mit den Gambinos Stars ist nicht ganz so einfach. Er ist aber hier und hat die Erlaubnis, die Asientour mitzumachen. Aber es muss noch alles vertraglich abgesichert werden. Wenn das geschehen ist, können wir es offiziell machen“, erklärte Eberl.
Demnach liegt die Verzögerung nicht an sportlichen Gründen, sondern an den vertraglichen Rahmenbedingungen rund um den Wechsel von der Partner-Akademie Gambinos Stars zum FC Bayern.
Trotz der noch ausstehenden Formalitäten befindet sich Ndiaye bereits bei der Mannschaft und darf an der Asienreise teilnehmen.
Bayern plant langfristig mit Ndiaye

Für den 18-Jährigen soll der Rekordmeister nach übereinstimmenden Medienberichten eine Ablöse von deutlich unter fünf Millionen Euro zahlen.
Ndiaye war bereits in der Rückrunde Teil des Bayern-Kaders und kam insgesamt auf vier Pflichtspieleinsätze. Nun soll der zentrale Mittelfeldspieler den nächsten Entwicklungsschritt gehen und sich dauerhaft im Verein etablieren.
Mit der festen Verpflichtung unterstreicht der FC Bayern einmal mehr seine Strategie, junge Talente frühzeitig an den Klub zu binden und behutsam an den Profibereich heranzuführen.
Sobald die letzten Vertragsdetails geklärt sind, dürfte der Rekordmeister den Transfer offiziell verkünden. Nach den Aussagen von Max Eberl spricht derzeit alles dafür, dass dies nur noch eine Frage der Zeit ist.

