Nächster Transfer-Rückschlag! Ex-Bayern-Star Alaba findet keinen neuen Verein

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Die Suche nach einem neuen Verein entwickelt sich für David Alaba zunehmend zur Geduldsprobe. Der langjährige Bayern-Profi ist seit seinem Abschied von Real Madrid im Sommer ablösefrei auf dem Markt, hat bislang aber noch keinen neuen Arbeitgeber gefunden. Nun ist offenbar die nächste prominente Option vom Tisch.

Wie die englische Zeitung Manchester Evening News berichtet, hat Manchester United eine Verpflichtung des 34-Jährigen ausgeschlossen. Dabei soll weniger Alabas sportliche Qualität als vielmehr die neue Transferstrategie des englischen Rekordmeisters den Ausschlag gegeben haben.


Demnach möchte United künftig verstärkt auf jüngere Spieler mit langfristiger Entwicklungsperspektive setzen. Ältere Profis mit entsprechend hohen Gehaltsvorstellungen passen offenbar nicht mehr in dieses Konzept.

Für Alaba ist das die nächste Absage eines europäischen Topklubs. Trotz seiner enormen Erfahrung und der Tatsache, dass keine Ablösesumme fällig wäre, gestaltet sich die Suche nach einer neuen sportlichen Heimat damit weiterhin schwierig.

Auch Lazio und Inter winkten offenbar ab

Manchester United ist nicht der erste prominente Verein, bei dem Alaba zuletzt gehandelt wurde. Auch Lazio Rom soll sich mit dem österreichischen Nationalspieler beschäftigt haben.

Nach Informationen von Tuttomercato haben die Italiener nach anfänglichem Interesse allerdings Abstand von einer Verpflichtung genommen und die Personalie mittlerweile zu den Akten gelegt.

Bereits vor Beginn der Weltmeisterschaft soll zudem Inter Mailand die Möglichkeit eines Alaba-Transfers geprüft und sich letztlich dagegen entschieden haben.

Damit sind innerhalb kurzer Zeit gleich mehrere potenzielle Optionen weggefallen. Für den 34-Jährigen dürfte die Suche auch deshalb kompliziert sein, weil interessierte Klubs neben seinem Alter die sportliche Perspektive und das Gehalt berücksichtigen müssen.

Dabei bringt Alaba einen Erfahrungsschatz mit, den nur wenige vereinslose Profis vorweisen können. Der Österreicher hat auf höchstem Niveau nahezu alles gewonnen.

Beim FC Bayern wurde Alaba zum Weltstar

David Alaba
Foto: imago images

Seine erfolgreichste und längste Zeit im Vereinsfußball erlebte Alaba beim FC Bayern. Bereits als Jugendspieler kam er nach München und entwickelte sich anschließend zu einem der besten Außenverteidiger der Welt.

Mit dem deutschen Rekordmeister gewann der Österreicher unter anderem zweimal die Champions League, zehn deutsche Meisterschaften und sechsmal den DFB-Pokal.

Im Sommer 2021 verließ Alaba die Münchner nach Ablauf seines Vertrags ablösefrei und schloss sich Real Madrid an. Auch bei den Königlichen setzte er seine Titelsammlung fort. In fünf Jahren gewann er unter anderem zweimal die Champions League und zweimal die spanische Meisterschaft.

Im vergangenen Sommer endete seine Zeit in Madrid. Sein auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert, wodurch Alaba erneut ablösefrei auf den Markt kam.

Einen neuen Verein hat der 34-Jährige bislang allerdings nicht gefunden. Mit Manchester United fällt nun offenbar ein weiterer prominenter Kandidat weg. Auch die zuvor gehandelten Optionen Lazio und Inter scheinen sich zerschlagen zu haben.

Für den ehemaligen Bayern-Star heißt es damit weiter warten. Trotz seiner beeindruckenden Vita wird zunehmend deutlich, dass große Namen und Ablösefreiheit allein derzeit nicht ausreichen, um Alaba schnell bei einem europäischen Topklub unterzubringen.

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