Wie geht es mit Max Eberl beim FC Bayern weiter? Der Vertrag des Sportvorstands läuft im Sommer 2027 aus, eine Verlängerung wurde bislang nicht verkündet. Bei der Vorstellung von Neuzugang Nathaniel Brown bezog der 52-Jährige nun erstmals öffentlich Stellung zu seiner eigenen Zukunft.
Seit mehr als zwei Jahren verantwortet Max Eberl die sportlichen Geschicke des FC Bayern. In dieser Zeit prägte der Sportvorstand die Kaderplanung maßgeblich und war für zahlreiche Personalentscheidungen verantwortlich.
Ob Eberl auch über den Sommer 2027 hinaus an der Säbener Straße bleiben wird, ist derzeit allerdings offen. Entsprechend wurde der Bayern-Boss bei der Pressekonferenz zur Vorstellung von Nathaniel Brown auf seine Vertragssituation angesprochen.
Eberl hält sich bedeckt
Eine konkrete Aussage zu einer möglichen Vertragsverlängerung vermied Eberl jedoch. „Das ist nicht meine Aufgabe. Meine Aufgabe ist es, meinen Job zu machen. Das tue ich jetzt schon seit über zwei Jahren: einen Kader aufzubauen, der Erfolge einfahren kann, mit Spielern, mit denen wir uns identifizieren können, und einen Fußball zu spielen, den die Leute gerne sehen“, erklärte der Sportvorstand.
Für ihn stehe die tägliche Arbeit im Vordergrund – nicht die Diskussion über seine eigene Zukunft. „Das ist meine Aufgabe. Und dann wird eine Entscheidung über mich getroffen. Aber das ist heute nicht unser Thema“, ergänzte Eberl.
Fokus liegt auf dem sportlichen Erfolg

Mit seinen Aussagen machte der 52-Jährige deutlich, dass er sich derzeit ausschließlich auf seine Aufgaben beim Rekordmeister konzentriert. Dazu gehören neben der laufenden Kaderplanung auch die Integration der Neuzugänge und die langfristige sportliche Ausrichtung des Vereins.
In den vergangenen Transferperioden trug Eberl maßgeblich dazu bei, den Kader umzubauen und zu verjüngen. Mit Verpflichtungen wie Nathaniel Brown und Ismael Saibari setzen die Münchner verstärkt auf entwicklungsfähige Spieler, die den FC Bayern langfristig prägen sollen.
Ob diese Arbeit am Ende mit einer Vertragsverlängerung belohnt wird, ließ Eberl bewusst offen. Die Entscheidung darüber liege nicht bei ihm, sondern bei den Verantwortlichen des Vereins.
Fest steht: Ende August tagt der Aufsichtsrat der Münchner. Dann werden Uli Hoeneß und Co. eine finale Entscheidung in der Causa Eberl treffen.

