Bayern-Schonfrist ist vorbei: Tah nimmt Tom Bischof in die Pflicht

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Tom Bischof steht beim FC Bayern vor einer richtungsweisenden Saison. Nach seinem ersten Jahr in München soll der 21-Jährige den nächsten Schritt machen und sich dauerhaft im zentralen Mittelfeld etablieren. Teamkollege Jonathan Tah traut dem Youngster den Durchbruch zu – macht aber gleichzeitig deutlich, worauf es jetzt ankommt.

Mit dem Abschied von Leon Goretzka haben sich die Chancen für Bischof auf mehr Einsatzzeit im Zentrum verbessert. In seiner Premierensaison kam der ehemalige Hoffenheimer zwar bereits auf zahlreiche Einsätze, musste dabei jedoch häufig auf der linken Abwehrseite aushelfen und konnte seine Qualitäten im Mittelfeld nur selten auf seiner Lieblingsposition zeigen.


Genau das könnte sich in der kommenden Spielzeit ändern. Dennoch ist der Konkurrenzkampf groß. Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic gelten aktuell als erste Optionen im Zentrum, zudem soll Nachwuchstalent Bara Ndiaye künftig eine größere Rolle im Profikader übernehmen.

Tah sieht großes Potenzial

Jonathan Tah ist überzeugt, dass Bischof das Zeug hat, sich langfristig durchzusetzen. Der Innenverteidiger betonte nach dem Testspiel gegen den FC Rottach-Egern, dass für den 21-Jährigen nun eine neue Phase seiner Entwicklung beginne. „Er ist ein sehr begabter, talentierter Junge, der zum Mann heranwächst. Ich glaube auch, dass das sein nächster Schritt ist“, erklärte Tah.

Der Nationalspieler erinnerte zudem daran, dass Bischof bereits in seiner ersten Bayern-Saison wertvolle Erfahrungen sammeln konnte.

„Er hat letzte Saison schon relativ viel Spielzeit bekommen, vielleicht nicht immer auf seiner Position. Er hat da einen Einfluss gehabt“, so Tah. Jetzt gehe es darum, den nächsten Entwicklungsschritt zu machen: „Es ist für ihn die Chance, noch besser zu werden. Dafür muss er hart im Training arbeiten. Dann wird er sich das verdienen.“

Konkurrenzkampf im Mittelfeld nimmt zu

Joshua Kimmich
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Die Konkurrenz im zentralen Mittelfeld dürfte in den kommenden Wochen noch intensiver werden. Neben Kimmich, Pavlovic und Bischof plant der FC Bayern auch mit Neuzugang Bara Ndiaye, der nach seiner Leihe fest verpflichtet werden soll.

Sportvorstand Max Eberl bestätigte zuletzt, dass der Senegalese den frei gewordenen Kaderplatz nach dem Verkauf von Noel Aseko übernehmen soll.

„Wir haben Noel Aseko verkauft, dadurch einen Kaderplatz frei, den soll Bara bekommen. Dieses Konstrukt mit den Gambinos Stars ist nicht ganz so einfach. Er ist aber hier und hat die Erlaubnis, die Asien-Tour mitzumachen. Aber es muss noch alles vertraglich abgesichert werden. Wenn das geschehen ist, können wir es offiziell machen“, erklärte Eberl.

Trotz der wachsenden Konkurrenz hat Bischof in der bisherigen Vorbereitung einen positiven Eindruck hinterlassen. Mit dem Vertrauen von Vincent Kompany und der Unterstützung erfahrener Führungsspieler wie Jonathan Tah besitzt der 21-Jährige beste Voraussetzungen, sich in der neuen Saison dauerhaft im Bayern-Mittelfeld festzuspielen. Seine Schonfrist ist vorbei – jetzt soll der nächste Entwicklungsschritt folgen.

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