Hoeneß erklärt Transfer: Warum Saibari die Bayern sofort überzeugte

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Ismael Saibari zählt zu den spannendsten Neuzugängen des FC Bayern in diesem Sommer. Obwohl der marokkanische Nationalspieler derzeit noch an seinem Comeback arbeitet, hat er die Verantwortlichen in München längst überzeugt. Ehrenpräsident Uli Hoeneß verriet nun, warum der Rekordmeister bei dem 25-Jährigen sofort grünes Licht für den Transfer gab.

Für rund 50 Millionen Euro wechselte Saibari von der PSV Eindhoven an die Isar. Bei der Weltmeisterschaft machte der Offensivspieler mit starken Leistungen und drei Treffern auf sich aufmerksam, ehe ihn ein Muskelfaserriss im Achtelfinale gegen Kanada stoppte.


Während der FC Bayern derzeit auf Asienreise ist, arbeitet Saibari an der Säbener Straße an seiner Rückkehr. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass der Offensivspieler nach Abschluss der Tour wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.

Hoeneß zeigt sich begeistert von Saibari

Uli Hoeneß machte jetzt deutlich, dass auch er vom Neuzugang beeindruckt war. Vor allem die Auftritte bei der Weltmeisterschaft hinterließen beim Ehrenpräsidenten einen bleibenden Eindruck.

„Der Spieler aus Marokko hat mir gut gefallen bei der WM“, erklärte Hoeneß.

Gleichzeitig räumte der 74-Jährige ein, dass Saibari vor dem Turnier nicht ganz oben auf seinem Radar gestanden hatte. „Ich hatte ihn vorher nicht so bewusst gesehen.“

Trainer und sportliche Führung waren früh überzeugt

Ismael Saibari
Foto: FC Bayern

Den entscheidenden Ausschlag gaben letztlich die Einschätzungen der sportlichen Leitung. Hoeneß verriet, dass sowohl Trainer Vincent Kompany als auch Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund den Offensivspieler intern früh empfohlen hatten.

„Unsere Leute, der Trainer, Max (Eberl), Christoph (Freund), haben in den höchsten Tönen von ihm geschwärmt. Da haben wir im Beratungsgremium gerne zugestimmt“, betonte Hoeneß.

Die Aussagen zeigen, dass der Transfer von Saibari innerhalb der Bayern-Gremien auf breite Zustimmung stieß. Der Marokkaner gilt als vielseitige Offensivkraft, die sowohl im offensiven Mittelfeld als auch auf mehreren Positionen im Angriff eingesetzt werden kann.

Noch muss sich der 25-Jährige nach seiner Muskelverletzung gedulden. Läuft die Rehabilitation weiter nach Plan, soll Saibari nach der Asienreise wieder zur Mannschaft stoßen und in der finalen Phase der Vorbereitung erstmals unter Vincent Kompany mittrainieren.

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